Katja hat von uns allen wohl mit Abstand den meisten Weihnachtsschmuck und sie lud uns in ihre adventliche Wohnung ein. So assen wir dann sozusagen unterm Weihnachtsbaum Kuchen und Obstsalat und sprachen natürlich auch über einen Bibeltext, eigentlich sogar über zwei. Es ging diesmal um die Psalmen 90 und 91. Psalm 90 spricht zunächst von einem zornigen, strafenden Gott, der das menschliche Leben begrenzt und vor dem man sich fürchten soll. Doch wie kann solch ein Gott eine Zuflucht sein, so wie es im ersten Vers beschrieben ist? Aufschluss gibt Psalm 91, beispielsweise die Verse 14-16. Dort spricht Gott über jemanden, der an ihn glaubt:
»Er liebt mich, darum will ich ihn erretten; er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen. Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören; / ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen. Ich will ihn sättigen mit langem Leben und will ihm zeigen mein Heil.«Wer auf Gottes Seite steht, der ist in Sicherheit. Wer eine Beziehung zu Gott hat, der braucht ihn nicht fürchten, sondern im Gegenteil: Der kann mit Gottes reichen Schutz rechnen, so wie es in Psalm 91 beschrieben wird. Engel sollen uns beschützen, darauf dürfen wir vertrauen. Was übrigens nicht heisst, dass wir uns absichtlich in Gefahr bringen dürfen.
Last but not least ist zu erwähnen, dass wir an diesem Abend einen Gast hatten. Kairi, eine gute Freundin von Kristiina, sorgte dafür, dass wir erstmals im Hauskreis zu neunt waren.
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