Posts mit dem Label 1. Könige werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 1. Könige werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

16. März 2010 - bei den Albrechts

mit Kristiina, Roman, Stephan und Volker

Kleine Runde, großes Thema: Gott ist kein Freizeit-Gott, sondern er will uns auch im Arbeitsleben helfen! Als Einstieg lasen wir über Samuel Morse, dem Erfinder der Telegrafie. Wenn es bei seinen Forschungen zum Stillstand kam, betete er um Weisheit und Lichtblicke, die er dann auch tatsächlich bekam. Schließlich sagte er "Die Telegrafie ist nicht mein Verdienst, sondern ein Geschenk Gottes" und der erste telegrafische Satz lautete "Was hat doch Gott fertiggebracht!".

Auch in der Bibel gibt es eine bekannte Persönlichkeit, die Gott um Weisheit für sein Arbeitsleben bittet: König Salomo. Über ihn lasen wir in 1. Könige 3.
Als er in die großen Fußstapfen seines Vaters David treten soll, bittet er Gott:

So gib denn deinem Knecht ein gehorsames Herz, dein Volk zu richten, zu unterscheiden zwischen Gut und Böse. Denn wer vermag dieses dein gewaltiges Volk zu richten?
1. Könige 3,9

Was ist Weisheit? Um als König weise Urteile fällen und weise regieren zu können, braucht Salomo ein Herz, das auf Gott hört. Gott schenkt Eingebungen, mit denen es sich gut arbeiten lässt. Das hat Samuel Morse erfahren, das durfte auch König Salomo erfahren und darum dürfen wir auch bei unserer Arbeit bitten.

Es gibt aber auch noch eine simplere Form der Weisheit. Und das ist ein gehorsames Herz. Das vernünftigste und weiseste, was man im Leben tun kann, ist es auf Gott und seine Gebote zu hören!

22. Oktober 2008 - bei den Albrechts

mit Jessica, Kristiina, Raphael, René, Roman und Volker

Nachdem Volker zu Anfang ausführlich von seiner rundum gesegneten Spanien-Exkursion berichtet hatte, war König Salomo das Thema dieses Hauskreises. Wir machten uns klar, dass Salomo nicht bloß der Nachfolger von König David war, sondern auch dessen unehelicher Sohn. Salomo begann sein Amt als König sehr engagiert und opferte seinem Gott von ganzem Herzen. Bis Gott ihm eines Nachts im Traum begegnete und ihm sagte, dass er einen Wunsch frei habe. Salomos Wunsch war dann erstaunlich: Er bat um Weisheit, um sein Volk gerecht richten zu können. Gott gefiel dieser Wunsch so gut, dass er Salomo auch noch Reichtum und Ehre dazu gab. Wir merken uns also, dass wir am besten auch um Weisheit bitten sollten, wenn wir reich und berühmt werden wollen :) Im Anschluss an diese Geschichte in 1. Könige 3 bewies Salomo dann auch gleich seine Weisheit, indem er im sprichwörtlich gewordenen salomonischen Urteil herausfand, zu welcher von zwei streitenden Frauen ein Kind gehört.

Weitere Kostproben von Salomos Weisheit fanden wir danach in Sprüche 27. Das Buch der Sprüche wird größtenteils Salomo zugeschrieben und ist ein großer Schatz an Lebensweisheiten, mit dem uns Gott praktische Tipps für den Alltag und für den Umgang mit Menschen gibt. Jedem von uns wurde andere Verse dieses Kapitels wichtig, so dass wir am Ende fast jeden Vers hervorgehoben haben. Die Themen waren vielfältig, hier ein paar Beispiele:
  • Gott mahnt uns zu Dankbarkeit für das, was uns gegeben ist.
  • Zänkische Menschen können wir kaum aufhalten und wir sollen darauf achten nicht selbst streitsüchtig zu werden.
  • Mit Gesprächen am frühen Morgen, sogar wenn sie als Segen gemeint sind, sollten wir rücksichtsvoll und sparsam sein.
  • Wie der Bauer seine Pflanzen umsorgt, sollen Angestellte ihrem Chef dienen. Dies wird Frucht tragen.
  • Nicht allein von unseren Familien sollen wir etwas fordern, wenn wir etwas nötig haben.