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02. Dezember 2008 - bei Katja

mit Jessica, Katja, Kristiina, René und Stephan

An diesem Abend befassten wir uns mit 2. Korinther 12, 1-10.
Paulus erzählt in 2. Korinther 12, 1-10 von seinen Begrenzungen und im Speziellen von seiner Schwachheit.

Er prahlt nicht mit besonderen Erlebnissen oder Offenbarungen, die ihm Gott gegeben hat. Es geht ihm auch nicht um spirituelle Erfahrungen, sondern er berichtet von schweren Leiden und Schwachheit.

Heutzutage möchten wir allerdings nicht mit Leiden und Schwachheit prahlen, so wie Paulus. Wir wollen uns doch vielmehr mit unseren Stärken präsentieren und ein guten Eindruck hinterlassen. Wer kann schon Schwachheit gebrauchen? Aus Schwachheit kann man doch keine Kraft gewinnen! Oder etwa doch?

Welches Leiden Paulus widerfahren ist, ob es ein körperliches Leiden, ein seelisches Leiden oder Versuchung war, bleibt offen. Paulus berichtet nur davon, dass der Engel des Satans ihn schlagen durfte. Daraufhin bat Paulus Gott drei Mal um Leidensbefreiung, aber das Leiden blieb.

Und dieses Leiden, diese Schwachheit rühmt er, weil Gott ihm gesagt hat, dass Gotteskraft in dem Schwachen mächtig ist und nicht im Starken. Paulus freut sich über sein Leiden, über Mißhandlungen, Notlagen, Verfolgung und Schwierigkeiten, weil er ganz genau weiß, dass Gott ihm zu Hilfe kommt.

Gott gab ihm und gibt auch uns die Kraft, in unserer Schwachheit - wie immer diese auch aussieht - stark zu sein. Deshalb sollten wir, auch wenn es schwer fällt, Gott in unserer Schwachheit rühmen - eben wie Paulus - damit die Gotteskraft in uns mächtig wird.

"Wenn ich mich rühmen soll, will ich mich meiner Schwachheit rühmen." 1.Korinther 11,30

29. August 07 - Hauskreis bei Raphi

Sind wir Christen die Dummen, wenn wir fair zu andern sind oder auch noch den Bedürftigen helfen? Verpassen wir ein angenehmeres Leben? Entgeht uns Reichtum, weil wir unsern Ellenbogen nicht ausgefahren haben?
In Psalm 37 sagt Gott, dass Er die Gottlosen zu Fall bringen wird. Und Gott ruft uns auf, gelassen zu bleiben und auf ihn zu vertrauen. Er wird uns versorgen und uns Recht verschaffen. Wenn es uns elend geht, wird das nicht so bleiben.
Bleibe fromm und halte dich recht; denn einem solchen wird es zuletzt gut gehen.
Psalm 37,37
Stephan berichtete von seinem Urlaub in Edinburgh und dass er auch dort nur schwer an Obdachlosen und Junkies vorbeigehen konnte. Doch klar ist auch, dass man nicht allein alle Probleme der Welt lösen kann. Wir schauten uns dazu auch kurz Johannes 5 an, wo Jesus von den vielen Kranken am Teich Bethesda bloß einen anspricht. Offenbar hat Gott ihm in dieser Stunde nur den Auftrag für diesen einen Kranken gegeben.
Genauso wie wir laut Psalm 37 für unser eigenes Leben auf Gott vertrauen dürfen, so können wir das Schicksal anderer in Gottes Hände abgeben. Gleichzeitig darf der Psalm natürlich nicht dazu missbraucht werden, von nun an immer die Hände in den Schoß zu legen und auf Gottes Handeln zu warten...