12. März 2008 - bei Stephan

mit Jessica, Katja, Kristiina, Raphael, René, Roman, Stephan, Volker

Auf der Suche nach einem Thema blieben wir bei einer Erfahrung hängen, die Stephan machte. Er berichtete davon, dass er für einen seiner Schützlinge mit Handauflegen betete, und sich dieser dann außerordentlich gestärkt fühlte, als ob von Stephan eine Kraft ausgegangen sei. Wir fanden drei biblische Beispiele, inwiefern es sinnvoll sein kann, jemanden die Hand aufzulegen:

1) Für Kranke beten
Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden. (Markus 16, 17+18)

2) Übertragen von Heiligem Geist und Geistesgaben
Als die Apostel in Jerusalem gehört hatten, dass Samaria das Wort Gottes angenommen habe, sandten sie Petrus und Johannes zu ihnen. Als diese hinabgekommen waren, beteten sie für sie, damit sie den Heiligen Geist empfangen möchten; denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus. Dann legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist! (Apostelgeschichte 8, 14-17)

Lass nicht außer acht die Gabe in dir, die dir gegeben ist durch Weissagung mit Handauflegung der Ältesten. (1. Timotheus 4, 14)


(Andererseits gibt es Beispiele, wo Leute bereits den Heiligen Geist hatten und noch nicht getauft waren. Ferner taufen wir in unserer Kirche auf Vater, Sohn und Hl. Geist. Eine feste Reihenfolge scheint es also nicht zu geben. Auch hatten wir bereits mal herausgestellt, dass die Zungenrede als vermeintliches Zeichen des Hl. Geistes auch nach Ansicht von Paulus nicht jeder hat.)

3) Segnen
Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird dort nicht hineinkommen.Und er nahm sie in seine Arme, legte die Hände auf sie und segnete sie. (Markus 10, 15+16)

Wir sehen, Gott ist durchaus manchmal körperbetont und er lässt uns die Hände sozusagen als Vielzweckwerkzeug nutzen. Allerdings, auch eine kleine Warnung am Ende:

Die Hände lege niemandem zu bald auf; habe nicht teil an fremden Sünden! Halte dich selber rein! (1. Timotheus 5,22)

Wie das Gute mit Händen übertragen werden kann, kann auch das Schlechte vermittelt werden. Ein guter Grund, das Handauflegen nun nicht inflationär, sondern mit Bedacht zu nutzen.

Keine Kommentare: