mit Jessica, Katja, Kristiina, Raphael, René, Stephan und Volker
Die Austauschrunde am Anfang war so vielseitig wie das Leben nur sein kann, und brachte freudige und enttäuschende Nachrichten auf den Tisch. Nicht zuletzt weil Karfreitag und Ostern unmittelbar hinter uns lagen, nahmen wir uns danach Zeit für ein gemeinsames Abendmahl.
Thematisch ging es wieder um König Salomo, diesmal allerdings nicht um seine Lebensgeschichte, sondern um ein biblisches Buch, das er geschrieben hat: Das Buch Prediger. Wir lasen uns das erste und letzte Kapitel des Buches durch.
Salomo, der so reich mit Weisheit beschenkt worden war, klagt in seinem Buch über die Nichtigkeit und Sinnlosigkeit des irdischen Lebens. Alles ist im steten Kreislauf, aber letztlich bleibt nichts bestehen. Sogar die Weisheit erachtet er als sinnlos. Haschen nach Wind, so nennt er mehrmals die Mühen, die man sich im Leben macht. Dies ist ein erstaunlicher Einblick in das Denken und das Gefühlsleben dieses Mannes Gottes, von dem wir eigentlich dachten, er sei erfolgreich und stark.
Seine Klage zieht sich durch alle Kapitel bis zum Ende. Doch die allerletzten Verse heißen schließlich:
Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse.
Prediger 12, 13-14
Es scheint, dass es doch etwas im Leben gibt, das Bestand hat! Nämlich das, was man in Verantwortung vor Gott tut. Wenn wir Gottes Gebote umsetzen, ist das eine Investition in die Zukunft. Jede Tat, die wir mit Gott und für Gott tun, wird von Gott gesehen und hat Bestand. Wie gut, dass unser Leben doch nicht sinnlos ist! Wie gut, dass es Gott gibt und dass wir mit ihm und für ihn unser Leben gestalten können!
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