19. August 2010 - bei den Albrechts

mit Jan, Kristiina, Raphael, Roman und Volker

Mit Matthäus 13, 18-23 (Das Gleichnis vom Sämann bzw. die Deutung des Gleichnisses vom Sämann) stand ein oft gelesener Bibeltext auf unserem Programm. Es geht darum, wie das "Wort vom Reich" von den Menschen aufgenommen wird. Das Wort vom Reich ist das Evangelium. Das Evangelium ist aber nicht nur die Botschaft über das ewige Leben, sondern viel mehr: Gott heilt, Gott befreit, Gott schenkt Freude, Gott regiert!

Doch oft durchdringt das Wort Gottes den Menschen nicht völlig. Das Gleichnis zeigt uns in mehreren Stufen, woran es scheitert:

Stufe 1 - Du verstehst das Wort Gottes nicht.
Stufe 2 - Du verstehst es und freust dich drüber. Aber sobald das erste Problem auftaucht, wendest du dich wieder ab.
Stufe 3 - Du verstehst es und bleibst auch dran. Trotzdem fehlt dir etwas zum Durchbruch. Eher suchst du die Lösung bei dir selbst (Sorgen) oder in Dingen dieser Welt (Reichtum).

Wir im Hauskreis stehen wohl alle auf Stufe 3. Wir wissen theoretisch, dass Gott uns helfen will. Aber praktisch lassen wir doch nicht davon los, die Dinge selbst regeln zu wollen. So plätschert unser Glaube dahin, ohne das viel passiert und ohne dass wir Früchte bringen.

Bei dem aber unter die Dornen gesät ist, das ist, der das Wort hört, und die Sorge der Welt und der betrügerische Reichtum ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht.
Matthäus 13,22

Wir erinnerten uns an ein Erlebnis von Reinhard Bonnke. In jungen Jahren fuhr er ohne einen Cent für die Rückfahrkarte in der Tasche zu haben, zu einem Missionseinsatz in eine andere Stadt. Er hätte selbst vorsorgen können (mehr Geld einstecken) oder sich selbst eine Lösung suchen können (z.B. einen Pfarrer in der Stadt um Geld bitten), aber Gott sagte ihm, dass er nur vertrauen sollte. Und tatsächlich wurde Bonnke von einer wildfremden Person angesprochen, die ihm genau den Betrag für das Ticket geben wollte.

Das ist Glauben, der Frucht bringt. Wenn wir loslassen und vertrauen, können wir einen aktiven, wundersamen Gott erleben! Das gilt natürlich nicht nur für recht banale Dinge wie das Geld für eine Fahrkarte. Wir sollen darauf vertrauen, dass Gott durch uns in unserem Umfeld Heilungen, Befreiungen, Wunder, Freude und vieles mehr bewirken will.


Keine Kommentare: