mit Jessica, Katja, Kristiina, Jan, Raphael, René, Roman und Volker
Heute war Katja unsere Gastgeberin - und dies hoffentlich nicht zum letzten Mal, wenngleich sie uns ihren Ausstieg aus dem Hauskreis bekannt gab.
Weil der Papst kürzlich einen Gottesdienst in der türkischen Stadt Tarsus hielt - der Geburtsstadt von Paulus! - verschafften wir uns in diesem Hauskreis einen Überblick über das Leben des Paulus.
Ursprünglich hieß er Saulus und war ein hochgebildeter und eifernder Pharisäer. Weil Tarsus damals eine römische Stadt war, genoss er zudem die Rechte eines römischen Bürgers. Als innerhalb des Judentums die Botschaft von Jesus als Retter aufkam, eiferte Saulus gegen diese neue Lehre. Er verfolgte die Christen, manche sogar bis in den Tod (Apostelgeschichte 8).
Als er jedoch eines Tages nach Damaskus reiste, um dort die christliche Gemeinde zu zerschlagen, erfuhr sein Leben eine totale Wende (Apostelgeschichte 9). In einer Erscheinung begegnet ihm Jesus. Saulus fällt blind zu Boden und Jesus spricht zu ihm. Durch dieses Ereignis wurde Saulus selbst zu einem Christen. Aus dem Verfolger wurde von nun an ein Verfolgter, aber auch der wohl größte Apostel und Missionar der Weltgeschichte. Wohl als Zeichen der Umkehr erhielt er auch den neuen Namen Paulus. Die meisten Briefe im Neuen Testament stammen von Paulus.
Die Geschichte machte uns Mut, dass Gott auch quasi mit einem Fingerschnipp ein Leben neu ausrichten kann. Menschen, die wir uns niemals als Christen vorstellen können, sind noch lange nicht verloren. Vielleicht sind sie morgen schon auf Gottes Seite.
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