mit Jessica, Katja, René, Roman Stephan und Volker
Wir beschäftigten uns mit 1. Samuel 9: Der junge Saul machte sich mit einem Knecht auf die Suche nach Eselinnen, die seinem Vater entlaufen waren. Doch die wahrscheinlich wochenlange Suche blieb vergebens. Als sie in die Stadt des bekannten Propheten Samuel kamen, wollten sie diesen um Rat fragen. Doch Samuel hat noch viel mehr zu sagen, als über die Eselinnen zu reden: Samuel hatte von Gott den Auftrag bekommen, Saul zum König über Israel zu salben!
Wir kennen dieses Gefühl: Wir suchen und werden nicht fündig. Wir setzen uns ein Ziel und erreichen es nicht. Da kann man sich drüber ärgern, aber es hilft nicht weiter. Doch Saul findet in dieser Geschichte etwas ganz anderes, sogar etwas viel Größeres und Wichtigeres als er eigentlich gesucht hat. Wir können daraus lernen, die Suche nicht so verbissen zu sehen und flexibel zu bleiben. Wir müssen uns auf die neue Situation einlassen. Wenn uns bestimmte ärgerliche Umstände in ein Gebiet führen, wo wir nie hinwollten, dann lasst uns danach Ausschau halten, was wir dort für Gott tun können. Vielleicht war die ärgerliche, scheinbar vergebliche Suche Gottes Mittel, uns einen neuen Weg zu zeigen.
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