Nachdem Volker zu Anfang ausführlich von seiner rundum gesegneten Spanien-Exkursion berichtet hatte, war König Salomo das Thema dieses Hauskreises. Wir machten uns klar, dass Salomo nicht bloß der Nachfolger von König David war, sondern auch dessen unehelicher Sohn. Salomo begann sein Amt als König sehr engagiert und opferte seinem Gott von ganzem Herzen. Bis Gott ihm eines Nachts im Traum begegnete und ihm sagte, dass er einen Wunsch frei habe. Salomos Wunsch war dann erstaunlich: Er bat um Weisheit, um sein Volk gerecht richten zu können. Gott gefiel dieser Wunsch so gut, dass er Salomo auch noch Reichtum und Ehre dazu gab. Wir merken uns also, dass wir am besten auch um Weisheit bitten sollten, wenn wir reich und berühmt werden wollen :) Im Anschluss an diese Geschichte in 1. Könige 3 bewies Salomo dann auch gleich seine Weisheit, indem er im sprichwörtlich gewordenen salomonischen Urteil herausfand, zu welcher von zwei streitenden Frauen ein Kind gehört.
Weitere Kostproben von Salomos Weisheit fanden wir danach in Sprüche 27. Das Buch der Sprüche wird größtenteils Salomo zugeschrieben und ist ein großer Schatz an Lebensweisheiten, mit dem uns Gott praktische Tipps für den Alltag und für den Umgang mit Menschen gibt. Jedem von uns wurde andere Verse dieses Kapitels wichtig, so dass wir am Ende fast jeden Vers hervorgehoben haben. Die Themen waren vielfältig, hier ein paar Beispiele:
- Gott mahnt uns zu Dankbarkeit für das, was uns gegeben ist.
- Zänkische Menschen können wir kaum aufhalten und wir sollen darauf achten nicht selbst streitsüchtig zu werden.
- Mit Gesprächen am frühen Morgen, sogar wenn sie als Segen gemeint sind, sollten wir rücksichtsvoll und sparsam sein.
- Wie der Bauer seine Pflanzen umsorgt, sollen Angestellte ihrem Chef dienen. Dies wird Frucht tragen.
- Nicht allein von unseren Familien sollen wir etwas fordern, wenn wir etwas nötig haben.
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