mit Jessica, Katja, Kristiina, René, Roman, Volker
Hilfe, wir schwächeln! Zumindest waren wir wieder nicht komplett und mussten auf Stephan und Raphael verzichten. Trotzdem gab es viel Grund zur Freude, z.B. konnten die Geburtstagskinder der vergangenen Wochen ihre Geschenke auspacken. Roman bekam ein schönes, buntes Buch und Kristiina eine zeitgemäße Topfpflanze.
Diesmal gab uns das letzte Gipfeltreffen das Stichwort. Nach der Volxbibel heißt es: Eher lernt ein Schwein fliegen als dass jemand mit sehr viel Kohle in den Himmel kommt!
Der klassische Text dazu steht in Matthäus 19, 16-26, wo es dann auch heißt: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.
Der reiche Jüngling stellt zunächst die gute Frage, was er Gutes tun solle, um ewiges Leben zu haben. Jesus weist ihn auf die Gebote hin. Erstaunlicherweise ist der Jüngling der Ansicht, alle Gebote gehalten zu haben. Erst als Jesus ihn auffordert, all seinen Reichtum den Armen zu geben, gibt der Jüngling auf und geht betrübt davon.
Was lehrt uns die Geschichte? Jesus will den reichen Jüngling offenbar auflaufen lassen und zur Selbsterkenntnis führen. Es ist unmöglich, alle Gebote zu halten und sich durch Taten das ewige Leben zu erarbeiten. Wer das ewige Leben haben will, muss es sich von Gott schenken lassen. Deswegen heißt es in Vers 26: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich.
Wir können also durch Taten nicht zu Gottes Kindern werden. Aber als Gottes Kinder müssen wir dennoch auf unsere Taten achten. Gott wird uns nicht verstoßen, wenn wir mal was falsch machen. Genauso wenig, wie ein Vater sein Kind verstößt, wenn es sein Zimmer nicht aufräumt. Wenn man als Kind jedoch ständig und prinzipiell sich gegen seinen Vater wendet, ist die Beziehung in Gefahr.
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