mit Jessica, Katja, Kristiina, Raphael, René, Stephan, Volker
Nach Urlaubseindrücken von Stephan (Bekehrungsgebet mit jungem Mann in Porto!) und Volker & Kristiina (natürlich Estland), einigen aufmunternden Worten bzgl. Raphaels verschobener Abschlussarbeit sowie einem strengen Blick auf Jessicas Bewerbungsmappe überlegten wir diesmal recht lange, über welchen Bibeltext wir reden könnten. Mit dem Gedanken, dass wir doch nicht nur im Hauskreis unsern Glauben theoretisch besprechen, sondern auch „draußen“ praktisch leben wollen, stießen wir schließlich auf Apostelgeschichte 4, 23-31 (Das Gebet der Gemeinde).
Die Gemeinde ist in Bedrängnis, kurz zuvor wollte man Petrus und Johannes mundtot machen. Womöglich hat die Gemeinde Angst, aber sie beten mutig (Vers 29+30):
Und nun, Herr, sieh an ihr Drohen und gib deinen Knechten, mit allem Freimut zu reden dein Wort; strecke deine Hand aus, dass Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.
Beispiele für Gebete finden wir im Neuen Testament nur wenige, umso schwerer fällt dieses ins Gewicht. Und es hat Folgen. Die Stätte erbebte und plötzlich verkündeten alle mutig Gottes Wort. Ähnlich wie an Pfingsten, nur diesmal ohne Zungenrede.
Wann haben wir zuletzt gebetet, Gottes Wort verkündigen zu können? Gerne halten wir uns zurück. Angst ist erlaubt, die Gemeinde in Apostelgeschichte hatte sie womöglich auch. Aber Gott kann Mut und Gelegenheiten geben, damit wir das Evangelium verkünden! Stephan ergänzte, dass es nicht zwingend so ungewöhnliche Aktionen wie sein Bekehrungsgebet mit dem jungen Mann in Porto sein müssen. Auch eine ermutigende E-Mail (Ich bete für Sie!) kann den Menschen das Evangelium nahe bringen, in seinem Fall sogar dem Vorgesetzten.
PS: René bastelte uns neue, größere und endlich durchnummerierte Liedermappen. Wir können also künftig mehr singen (z.B. vier statt drei Lieder).
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