mit Jessica, Katja, Kristiina, Raphael, René, Stephan und Volker
Beim gemütlichen Beisammensein mit Blätterteig-Snack berichteten Kristiina, Volker und Raphael zunächst von ihrem Ausflug zur Missionale in Köln. Dort gab es auch wieder die beliebten Traktate mit dem so genannten Notruf 5015, was für Psalm 50,15 (Rufe mich an in der Not!) steht. Doch man macht es sich vielleicht zu einfach, nur diese Zusage zu lesen und das auszulassen, was beispielsweise unmittelbar davor steht: Opfere Gott Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde.
Der Psalm warnt uns davor, nur über Gott, seinen Bund und seine Gebote zu reden, ohne unser Leben auch entsprechend zu gestalten. Womöglich ist der Grund für so manche Enttäuschung im Gebet, dass wir genau diese Warnung nicht ernst nehmen. Bemerkenswert ist aber auch, dass wir Gott Dank opfern sollen. Dies ist für uns eine wichtige Übung, dass wir gedanklich nicht nur um unsere Probleme kreisen, sondern auch den Blick dafür gewinnen, was Gott uns Gutes tut. Dass man dabei nicht immer vor Freude überschäumen muss, zeigt schon das Wort "Opfere!" und darüber hinaus auch eine weitere Bibelstelle, nämlich Philipper 4, 4+6:
Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! (...) Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!
Es ist schon etwas seltsam, dass Paulus hier so nachdrücklich Freude einfordert. Es scheint, dass man diese Freude auch in Form von Dankbarkeit einüben muss. Wir sollten jedenfalls prüfen, ob Dankbarkeit in unserem (Gebets-)Leben eine genügend große Rolle spielt.
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