mit Jessica, Katja, Kristiina, René, Roman, Stephan und Volker
Wir griffen diesmal eine Schlagzeile aus den aktuellen Nachrichten auf: "1,30 Euro Pfand bringen Emmely um ihren Job"
Eine Supermarkt-Kassiererin hat sich einen Pfandbon zu eigen gemacht und damit 1,30 Euro in die eigene Tasche gewirtschaftet. Daraufhin wurde ihr von der Firma gekündigt. Eine harte Entscheidung, die für eine Menge Empörung sorgte.
Dazu lasen wir das Gleichnis vom unehrlichen Verwalter in Lukas 16,1-13. Ein unehrlicher Verwalter wird entlassen und macht sich in seinen letzten Arbeitstagen mit falschen Schuldscheinen noch Freunde, von denen er nach der Entlassung in ihren Häusern aufgenommen werden will. Das Verrückte daran: Jesus lobt dieses kluge Verhalten! Wir stellten folgende Aussagen heraus:
Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten. (Lukas 16,9) - Jesus bezeichnet hier das Geld als ungerechten Mammon. Geld und Verdienst ist selten wirklich gerecht! Wenn wir dieselbe Arbeit in zwei unterschiedlichen Teilen der Welt machen, kann dies einen völlig unterschiedlichen Lohn ergeben. Was ist daran gerecht? Ist unsere Arbeit wirklich das Geld wert? Gehört das Geld uns? Gott fordert uns heraus, dieses ungerechte Geld für sein Reich einzusetzen. Das Geld auf dem Sparkonto bringt weltliche Zinsen. Aber das Geld, das wir für Gottes Reich einsetzen, investieren wir für unsere Wohnung im Himmel!
Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu (Lukas 16,10) - Gott fordert uns auf, auch im Kleinen treu zu sein. Wir müssen uns fragen lassen, inwiefern auch wir - sei es bei der Arbeit oder in der Freizeit - gewissenhaft mit dem umgehen, was uns anvertraut ist. Das Internetsurfen bei der Arbeit, das Kopieren für private Zwecke oder wenn wir etwas auf der Straße finden - dürfen wir uns das zu eigen machen?
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