13. Mai 2009 - bei René und Jessica

mit Jessica, Kristiina, René, Roman, Stephan und Volker

Es ging weiter mit Gideon. In Richter 6 will Gideon vollen Einsatz für Gott zeigen, ist dabei aber gleichzeitig ängstlich. So riss er das Götzenbild seines Vaters heimlich in der Nacht nieder. Als dann doch rauskam, dass Gideon der Täter war und das Volk ihm an den Kragen wollte, nahm ihn sein Vater glücklicherweise in Schutz. So brauchen auch wir im Glauben nicht gleich von 0 auf 100 starten, dürfen unseren Einsatz zaghaft beginnen und darauf vertrauen, dass Gott uns beschützt.

Nachfolgend wurde die Geschichte um Gideon zunehmend amüsant. Weil Gideon für seinen großen Kriegsauftrag dringend eine Bestätigung von Gott brauchte, ließ er sich ziemlich abstruse Spielchen und Zeichen einfallen, die Gott ihm geben sollte. Wolle und Erdboden sollten abwechselnd nass und trocken werden, und genauso ließ Gott es auch geschehen. Sollen wir Gott auch zu solchen Zeichen herausfordern? Volker erzählte ein Erlebnis, bei dem Gott ihm durch das Herausziehen einer kaputten Bibelseite genau den Vers vorlegte, für den er eine Bestätigung erfragte.

Anschließend in Richter 7 gab es richtig was zu lachen. Für die Kriegstruppe von Gideon führte Gott nämlich ein sehr eigenwilliges Casting durch. Von 32.000 Kandidaten durften zunächst schon mal 22.000 nach Hause gehen, die Angst hatten. Die übrigen 10.000 durften sich an einem See im Wassertrinken beweisen. Es wurden letztlich nur die 300 Männer gewählt, die das Wasser mit der Hand schöpften und wie ein Hund aufschlürften. Diesen Männern wurden dann jeweils eine Fackel, ein Widderhorn und ein Krug in die Hand gedrückt, um damit in die Schlacht zu ziehen. Allein der Krach genügte, um die feindlichen Midianiter zu verwirren und in die Flucht zu schlagen. Fazit wie so oft: Gott erwählt oft genug nach uns völlig unverständlichen Methoden. Es kommt nicht auf unsere Fähigkeiten an, sondern darauf dass Gott handelt!

Keine Kommentare: