27. Mai 2009 - bei den Albrechts

mit Jessica, Katja, Kristiina, René, Roman und Volker

Der Hauskreis startete mit einer Runde an Volkers neuer Dartscheibe. Wie auch schon auf der Geburtstagsfeier ein paar Tage zuvor deklassierten Jessica und Kristiina die Männer.

Bibellesetechnisch ging es in eine weitere Runde Gideon und wir knöpften uns Richter 8 vor. Nach dem überraschenden Sieg von Gideons Truppe im Krieg gegen die Midianiter (mit Blasinstrumenten und Tonkrügen...) bleibt das Volk skeptisch. Man verweigert Gideon und Co. die wohlverdiente Stärkung, woraufhin Gideon Rache androht. Und tatsächlich, als Gideon den letzten vernichtenden Schlag gegen die Midianiter vollzogen hatte, tat er auch den Leuten, die ihm die Hilfe verweigerten, Gewalt an.

Anschließend war Gideon aber wieder geistlich voll auf der Höhe und spricht eindringlich zum Volk, dass nicht er selbst Herrscher sein will, sondern Gott regieren soll. Doch das geistliche Highlight währt äußerst kurz. Er sammelt Gold vom Volk ein und lässt daraus eine Statue gießen. Ob er dies zur Ehre Gottes tun wollte oder es sich um eine Götzenstatue handelte, bleibt unklar - jedoch erweist es sich in jedem Fall als falsch. Die Geschichte schließt damit ab, dass Gideons Nachkommenschaft sehr zahlreich war.

Wir stellten fest, dass Gideons Leben eine dramatische Achterbahnfahrt von geistlichen Höhepunkten und törichten Taten war. Trotz allen Versagens bleibt Gideon aber sichtbar gesegnet. Unter ihm konnte das Volk in Frieden leben. Gott hält an Gideon fest, auch wenn sich der Held unserer Geschichte nicht immer heldenhaft und einwandfrei verhielt. Er stand unter Gottes Gnade und Segen.

Letztlich gibt es nur einen wahren Helden, nämlich Jesus. Menschen versagen, Jesus aber nie. Wir leben allein aus Gottes Gnade.

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