10. Juni 2009 - bei Raphael

mit Jessica, Katja, Kristiina, Raphael, René, Roman und Volker

Es gab Grund zu feiern, denn Roman kam als stolzer Vater seiner neugeborenen Tochter Insa Marit zum Hauskreis. Festlich war diesmal auch die Verpflegung. Kristiina und Raphael kochten für uns Hähnchenkeulen mit überbackenen Kartoffeln. Trotz des vollen Rahmenprogramms kamen wir noch zum Bibellesen und lasen Johannes 10, 1-10.

Der Text stiftete zunächst einige Verwirrung, ob Jesus in dem Gleichnis denn die Tür zur Schafherde oder der Hirte ist. Fazit: Er ist beides. Keiner kann zu Gottes Schaf werden, wenn er nicht den Weg über Jesus wählt. Doch es geht nicht nur darum, in die Herde zu kommen. Wenn man erstmal dort ist, fängt das spannende mit Leben mit Gott ja erst richtig an. Wir führten uns vor Augen, dass Gott unser Hirte ist. Was bedeutet es, wenn es in Vers 4 heißt

Er geht vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme.

Kennen wir Gottes Stimme? Hören wir überhaupt auf Gottes Stimme? Stellen wir Gott Fragen? Oder machen wir einfach unser Ding und wundern uns dann, wenn es mal nicht läuft? Gott will vor uns hergehen. Er ist uns einen Schritt voraus und bereitet die Begegnungen und Dinge für uns vor. Aber wir müssen darauf vertrauen und uns führen lassen.

In Vers 10 heißt es Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.

Was heißt Überfluss? Will Gott uns reich machen? Das wohl kaum, denn gebunkerter Reichtum nützt niemandem. Aber Gott will uns Überfluss schenken, d.h. wir sollen keinen Mangel haben. Jesus hatte materiell nichts, aber trotzdem war er nicht arm. Er hatte immer mehr als genug und konnte immer etwas abgeben. Dahin will Gott uns auch führen. Ob Geld, Zeit oder Kraft - wir brauchen keinen Mangel haben, wenn wir auch die Gelegenheiten nutzen, den Kontakt mit Gott zu suchen, ihm Fragen zu stellen und den Eindrücken, die er durch den Heiligen Geist in uns legt, nachgehen.

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