mit Jessica, Katja, Kristiina, Fritz, Raphael, René, Roman, Stephan und Volker
Gut bekannt und immer noch faszinierend ist die Geschichte, die in Matthäus 14,22-33 steht: Die Jünger geraten in Seenot, bis Ihnen Jesus auf dem See gehend entgegenkommt. Typische Reaktion der Jünger: Sie erschrecken. Typische Antwort von Jesus: Fürchtet euch nicht! Das sollten wir uns merken: Wo Gott ist und wo wir Glauben haben, brauchen wir keine Angst haben.
Petrus, eifrig wie immer, sucht das besondere Erlebnis und will ebenfalls auf dem Wasser gehen. Jesus weist ihm diesen Wunsch nicht ab, und tatsächlich kann Petrus auf dem Wasser gehen! Als er jedoch beginnt, auf Wind und Wellen zu sehen, sinkt er und Jesus zieht ihn heraus.
Wichtig wurde uns das Stichwort „Blickrichtung“. So lange wie Petrus einfach nur auf Jesus schaute, konnte er das menschlich gesehen Unmögliche tun. Wenn er aber seinen Blick auf die üblichen Ängste und Erfahrungen richtet, geht er unter. Vor denselben Chancen und Gefahren stehen wir. Schauen wir auf unsere negativen Erfahrungen und das, was uns die Welt an Gesetzmäßigkeiten lehrt – oder erheben wir unseren Blick zu Jesus und vertrauen, dass er für uns das Unmögliche möglich macht?
Eine weitere kurze Geschichte zum Stichwort Blickrichtung finden wir in 1. Mose 19. Lots Familie flieht aus Sodom, bevor Gott das Gericht an der Stadt vollstreckt. Doch Lots Frau macht den Fehler und dreht sich noch mal nach der Stadt um und erstarrt zu einer Salzsäure. Was können wir aus dieser dramatischen Konsequenz lernen? Auch der Blick auf Sünde oder das Nachhängen an einen alten Lebensstil kann uns erstarren und untergehen lassen.
Wir müssen unseren Blick auf Jesus richten und dürfen uns nicht von abbringen lassen, wenn wir Rettung, Heilungen und Wunder erleben wollen.
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