13. Oktober 2009 - bei Stephan

mit Jessica, Kristiina, Raphael, René, Roman, Stephan und Volker

Stephan hat es trotz wenig Zeit wieder geschafft, uns allerlei Fingerfood aufzutischen . Zudem gab’s einen Anruf bei Fritz im Entzug. Wir konnten zumindest ein fröhliches Hallo und Tschüs aus dem Hintergrund beisteuern.

Thematisch knöpften wir uns die ersten beiden Kapitel des Buches Rut vor. Die Auswanderer-Familie rund um Mutter Noomi trifft es im Moabiter-Land hart: Erst stirbt Noomis Ehemann, dann auch noch nie beiden Söhne. Übrig bleibt Noomi mit ihren beiden Schwiegertöchtern Orpa und Rut. Rut trifft die Entscheidung, bei ihrer Schwiegermutter zu bleiben und mit ihr die alte Heimat Juda zu ziehen. An dieser Stelle stießen wir dann auch auf Romans Trauvers:


Wo du hin gehst, da will ich auch hin gehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.
Rut 1,16

Manchmal bedarf es mutiger Entscheidungen, um dem Leben einen guten Neuanfang zu geben!

Und so ging es dann mit der Geschichte der Rut weiter: Auf der Suche nach etwas Essbarem, liest sie auf dem Feld des Boas – einem entfernten Verwandten von Noomi – übrig gebliebene Ähren auf. Als Boas das mitbekommt, zeigt er sich großzügig. Er lässt Ruth nicht nur gewähren, sondern bietet ihr darüber hinaus an, sich auch an den Getränken und der Mittagsmahlzeit der Schnitter zu bedienen. Um ihrem Glück noch ein bisschen nachzuhelfen, weist Boa schließlich die Knechte an, extra viele Ähren liegen zu lassen, damit Rut sie für sich aufsammeln kann

Für uns regte dies die interessante Frage an, wie wir anderen auf kreative Weise helfen können. Wie wir geschickt Hilfe zur Selbsthilfe geben können, am besten ohne dass derjenige überhaupt merkt, dass ihm geholfen wird. Eine solche demütige Hilfe ist nach Gottes Geschmack und wir sollten ihn fragen, wie wir das anstellen können.

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