mit Jessica, Katja, Kristiina, Raphael, René, Roman, Stephan und Volker
Nachdem Katja uns in den Genuss von Scandalon-Toasts brachte, schauten wir uns diesmal nur einen einzigen Bibelvers an, nämlich Römer 12,19. Anlass für diesen Vers war eine Predigt in der Hillsong-Kirche, die Kristiina und Volker in London besucht haben.
Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.«
Einerseits ist es sicherlich in vielen Situationen, in den wir uns ungerecht behandelt fühlen, beruhigend, von der Zusage Gottes zu erfahren, dass er für Recht sorgen wird. Wir brauchen den Ärger und Zorn nicht in uns hineinfressen, sondern können dies bei Gott abladen und uns darauf verlassen, dass das Unrecht nicht ungesühnt bleibt.
Einerseits ist es sicherlich in vielen Situationen, in den wir uns ungerecht behandelt fühlen, beruhigend, von der Zusage Gottes zu erfahren, dass er für Recht sorgen wird. Wir brauchen den Ärger und Zorn nicht in uns hineinfressen, sondern können dies bei Gott abladen und uns darauf verlassen, dass das Unrecht nicht ungesühnt bleibt.
Andererseits ist es befremdlich und beunruhigend von einem zornigen, rächenden Gott zu lesen. Eigentlich gehen wir doch davon aus, dass er alle Menschen liebt und nicht Rache an ihnen ausüben will. Also Liebe und Rache zugleich, wie soll das gehen?
Da dürfen wir uns überraschen lassen. Gott hat schon einmal das Unmögliche geschafft: Unsere Sünde wurde mit Jesu Tod bezahlt. So gab es gleichzeitig Gerechtigkeit und Liebe. Uns fiel noch ein gutes Beispiel in kleinerem Maßstab ein: Wie kann Rache und Liebe gleichzeitig geschehen, wenn ein Raucher seinen Qualm voll in Volkers Gesicht pustet? Renés Vorschlag: Indem irgendwann diesem Raucher auch einmal dermaßen ins Gesicht gequalmt wird, dass er daraufhin so angewidert ist und mit dem Rauchen aufhört :)
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