mit Jessica, Katja, Jan, Raphael, René, Stephan und Volker
Was muss ich tun, um das ewige Leben zu erhalten? Diese wichtige Frage stellt ein reicher Mann in Lukas 18, 18-27 an Jesus. Dieser zählt ihm einige der Zehn Gebote auf (siehe 2. Mose 20) - und zwar bemerkenswerterweise nur solche Gebote, bei denen es um den Umgang mit Mitmenschen geht. Nicht ehebrechen, nicht töten, nicht stehlen. Von Selbstkritik ist der reiche Mann weit entfernt. Er meint, alle diese Gebote gehalten zu haben. Also legt Jesus nach. Der reiche Mann sollte all seinen Besitz verkaufen und das Geld den Armen geben.
Warum sagt Jesus das? Fordert er auch von uns, allen Besitz abzugeben? Dass Gott nicht prinzipiell gegen Reichtum ist, zeigt allein schon die Tatsache, dass reiche Könige wie David und Salomo gesegnete Männer Gottes waren.
Der Kern dieser Forderung ist wohl der Anfang der Zehn Gebote - nämlich die Gebote, bei denen es um die Beziehung mit Gott geht: Keine anderen Götter haben, Gottes Namen ehren, den Ruhetag heiligen. Diese Gebote werden von vielen Menschen vergessen. Man bemüht sich vielleicht ein guter Mensch zu sein, und denkt, die guten Menschen kämen in den Himmel - aber entscheidend ist die Beziehung zu Gott!
Dementsprechend steht auch die Feststellung am Ende:
Wer kann dann selig werden? Jesus aber sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.
Wir können uns das ewige Leben nicht durch gute Taten erarbeiten. Wir brauchen die Beziehung zu Gott, der uns das ewige Leben schenken will.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen