30. November 2010 - bei René & Jessica

mit Jessica, Jan, Stephan und René


Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden!
Psalm 90,12


Dieser Bibelvers beschäftigte uns in dieser Hauskreisrunde. Dazu lasen wir aus einem Andachtsbuch eine kurze Geschichte in dem es um einen König und sein Narr ging:

Für die gekonnte Unterhaltung des Narren gab der König ihm einen Narrenstab mit bunten Bändern und klingenden Schellen. Diesen Stab sollte der Narr behalten, es sei denn, er würde eines Tages einen noch größeren Narren finden. Als der König im Sterben lag und der Narr ihn fragte, wohin er gehe, wann er wieder komme, was er auf die Reise mitnehme und wie er sich vorbereitet habe, da bekam er vom König nur die Antwort, dass er sich nicht mehr darum kümmert, was werden soll. Der Narr nahm den vom König erhaltenen Stab und überreichte ihn dem König mit den Worten zurück, dass er nun im König einen noch größeren und törichteren Narren gefunden habe, als der Narr es jemals gewesen sei.

Wir stellten uns die Frage, ob wir uns nicht auch ab und zu schon jetzt wie der König verhalten.
Ist es uns manchmal nicht vollkommen egal, welche Konsequenzen unser Verhalten oder unser Handeln für die Umwelt / für die Mitmenschen hat? Oder in Zukunft haben wird?

Sind wir dann nicht genauso ein großer Narr wie der König? Für die Zukunft und im Gebet werden wir Gott für alle Menschen darum bitten, dass es keinem mehr egal ist, welche Konsequenzen das jeweilige Verhalten und Handeln hat bzw. haben wird.

Keine Kommentare: