11. Januar 2011 - bei René und Jessica

mit Jessica, Kristiina, Jan, René, Roman, Stephan und Volker

Nach einem Wohlfühl-Einstieg mit leckeren Hot-Dogs gab es thematisch eher schwere Kost. Volker stellte kurz die Organisation Open Doors vor, deren Anliegen die Unterstützung von verfolgten Christen in aller Welt ist. Open Doors veröffentlicht jährlich einen Weltverfolgungsindex, also eine Liste mit Ländern, in denen Christen am heftigsten diskriminiert werden. Ganz oben auf der Liste finden sich Länder wie Iran, Irak, Afghanistan und bemerkenswerterweise auch die Malediven. Auf Platz 1 befindet sich jedoch seit Jahren unangefochten Nordkorea.

Wir schauten einen kleinen Dokumentarfilm über die Lage der Christen in Nordkorea. Ergänzt wurde dies von Berichten aus dem Buch "Lasst mich eure Stimme sein!", in dem die Christin Soon Ok Lee über ihr jahrelanges Martyrium in nordkoreanischen Gefängnissen und Arbeitslagern berichtet. Sie kam unschuldig in Haft und erlebte Zustände und Foltermethoden, wie sie brutaler gar nicht sein können. Zudem schottet sich Nordkorea gegen Informationen aus dem Ausland dermaßen ab, dass dort Christus, das Kreuz und die Bibel weitgehend unbekannt sind.

Gerne möchte man den Menschen in Nordkorea und insbesondere den Christen dort helfen. Doch mit menschlichen Mitteln ist dort nichts zu bewegen. Mission ist nur im Verborgenen möglich, und Spenden erscheinen nicht sinnvoll. Aber Gott kann die Lage ändern, und wir können dafür beten!

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