mit Jessica, Kristiina, Jan, Raphael, René, Stephan und Volker
Und auch wieder mit Samuel, der sogar die meiste Zeit wach war und aufmerksam zuhörte.
Das neue Jahr steht kurz bevor. Grund genug, uns mal Gedanken über gute Vorsätze zu machen. Aus biblischer Sicht kann die Jahreslosung für 2011 ein guter Vorsatz sein:
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Römer 12,21
Doch bevor wir nun uns wild mit Blumensträußen in den Alltag stürzen, sollten wir noch ein wenig nachdenken. Jesus sagt über sich in Johannes 5,19:
Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.
Es hilft manchmal nicht, einfach nur Gutes tun zu wollen. Oft ist es nicht die richtige Zeit und nicht die richtige Person, um Gutes zu tun. Wichtig ist es das zu tun, was Gott vorbereitet hat. Gott muss uns die Situationen und die Personen zeigen, wo wir effektiv helfen können. Deswegen: Lasst uns Gott fragen, was zu tun ist. Gott soll uns die Augen öffnen für das, was Er tun will. Das ist effektiver, als Gott uns unsere fertige Liste vorzulegen und uns diese von Ihm absegnen lassen zu wollen.
Auch wichtig der Hinweis in Matthäus 4,12:
Als nun Jesus hörte, dass Johannes gefangen gesetzt worden war, zog er sich nach Galiläa zurück.
Das Böse ist mächtig! Johannes der Täufer wurde ein Opfer. Jesus hatte zwar alle Vollmachten von Gott, aber er war dem Bösen gegenüber nicht leichtsinnig. Manchmal ist ein Rückzug sinnvoller als ein Angriff. So kann man an anderen Stellen viel mehr Gutes tun, als bei der direkten Konfrontation mit dem Bösen möglich gewesen wäre. In diesem Sinne soll uns die Jahreslosung 2011 ein guter Vorsatz sein!
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