5. April 2011 - bei den Albrechts

mit Kristiina, René, Roman und Volker

Wir blätterten das Buch Jona durch. Jona sollte in der Stadt Ninive (im heutigen Irak) Gottes Gericht verkünden. Doch er lief in die entgegengesetzte Richtung davon und ging an Bord eines Schiffes. Doch Gott schüttelte mit einem Sturm das Schiff ordentlich durch. Jona merkte, dass es seinetwegen geschieht und stürzte sich freiwillig von Bord. Ein Riesenfisch schluckte ihn, Jona überlebte, tat Buße und ging schließlich doch nach Ninive.

Das Volk in Ninive nahm überraschend bereitwillig die harten Worte an - und tat in aller Konsequenz Buße. Wie die Buße aussah, können wir in Jona 3, 5-10 nachlesen. Was können wir davon lernen?
  • Die Buße erfolgt unverzüglich. Wir sind geneigt, eine Umkehr zu verschieben, weil es uns vielleicht als großer Schritt erscheint, der wohl überlegt sein will. Aber das empfiehlt sich nicht.
  • Mit der Buße geht ein Fasten einher. Wir können zwar mit Fasten Gott vielleicht nicht überreden, aber es unterstreicht die Ernsthaftigkeit. Außerdem erinnert uns bei einem Fasten jedes Hunger- oder Verzichtsgefühl daran, dass wir Kontakt mit Gott aufnehmen sollten.
  • Auch die Gewänder wurden gewechselt. Man kleidete sich in Sacktüchern. Äußerlichkeiten sind nicht wesentlich, aber sie können uns helfen, die neue Situation zu begreifen und uns wie ein anderer Mensch zu fühlen.
Erfreulich ist natürlich, dass die Buße nicht vergebens war. Gott ließ (zum Missfallen Jonas...) von seinem Zorn ab. Buße tut uns gut. Sie bringt unser Leben in Ordnung.

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