9. August 2011 - bei Katja

mit Jessica, Katja, René, Sebastian, Stephan und Volker

--- Auf www.krisker.de/zusammenfassung.pdf findet sich eine Zusammenfassung unserer Hauskreise über Geistestaufe und Zungenrede ---

Wir freuten uns, dass wir nach längerer Zeit wieder bei Katja zum Hauskreis eingeladen waren. Außerdem begrüßten wir Sebastian, einen Studenten aus Berlin, der zurzeit in unserer Gegend ein Praktikum macht.

Thematisch ging es weiter mit dem Thema Geistestaufe und dem, was damit eng verbunden zu sein scheint: Die Zungenrede. Damit ist gemeint, dass der Sprecher in einer Sprache redet, die er selbst nicht versteht.

Man meint vielleicht, die Zungenrede sei nur eine von vielen geistlichen Gaben und hat keine besondere Bedeutung. Jedoch sollte man beachten, dass Worte und Sprache bei Gott immer eine große Rolle spielen. Gott hat die Welt allein durch sein Wort geschaffen, und Gott weist in Jakobus 3, 4-5 darauf hin, dass wir mit der Zunge unser ganzes Leben steuern. Die Zungenrede ist eine Innovation. Sie taucht im Gegensatz zu allen anderen Gaben nicht im Alten Testament auf, sondern erst seit dem Pfingstereignis. Außerdem wird sie im Neuen Testament ausführlicher behandelt als andere Gaben. Mit 1. Korinther 14 ist ihr sogar ein ganzes Kapitel gewidment.

Die Zungenrede erfüllt eine Fülle von Zwecken. Sie ist das erste und wichtigste Zeichen der Geistestaufe. Davon haben wir bereits im letzten Hauskreis gelesen.

Ein wichtiger Zweck der Zungenrede ist auch, dass wir durch sie unsere Gemeinschaft mit Gott erweitern können. Dort wo wir müde werden zu beten oder wo wir nicht mehr wissen, was oder wie wir beten können, können wir unseren Verstand ruhen lassen und den Geist weiterreden lassen. So ist es zudem möglich, auch für Anliegen zu beten, an die unser Verstand nicht dachte.

1. Korinter 14, 2+4
Denn wer in einer Sprache redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; denn niemand versteht es, im Geist aber redet er Geheimnisse. […] Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst.

Römer 8, 26+27
Ebenso aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern.

Doch damit nicht genug: Die Zungenrede kann auch als kraftvolles Zeichen für Nichtchristen dienen, woran sie erkennen können, dass Gott lebt und handelt. Bestes Beispiel hierfür ist das Pfingstereignis in Apostelgeschichte 2. Aber auch in unserer Zeit gibt es solche Wunder. Darüber hinaus kann die Zungenrede als Gabe in der Gemeinde eingesetzt werden. 1. Korinther 14 gibt hierfür sozusagen eine Gebrauchsanweisung. Wichtig hierbei ist, dass die Worte, also übersetzt werden. Die Zungenrede zusammen mit der Auslegung kann dann als Prophetie (Weissagung) verstanden werden.


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