mit Jessica, Katja, Kristiina, Raphael, René und Volker
Wir knüpften an die Frage vom vorigen Hauskreis an, ob wir ein persönliches Pfingsten bzw. eine Geistestaufe brauchen. Eigentlich sind wir gelehrt worden, dass jeder Christ den Heiligen Geist hat. Und das ist in gewisser Weise auch richtig. Gemäß Römer 10, 9-10 bist du errettet,...
...wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet.
Als der auferstandene Jesus in Johannes 20, 19-22 seinen Jüngern begegnet, sind genau diese Voraussetzungen für Errettung erfüllt, und daraufhin haucht Jesus ihnen den Heiligen Geist ein. Nun kann der Geist in ihnen wirken - als Tröster, Erinnerer, Lehrer. Aber es ist zunächst mal nur eine innere Wirkung. Die Kraft zum Dienen und zum Zeuge sein, also die Kraft nach außen hin, bekommen die Jünger erst bei ihrer Geistestaufe an Pfingsten.
Johannes 7, 38-39
Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Dies aber sagte er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten.
Bildlich können wir uns das vielleicht so vorstellen: Wenn wir zum Glauben kommen, gießt Gott ins uns den Heiligen Geist wie Öl aus. Er wohnt in uns. Aber an Pfingsten kommt der Funke, mit dem dieses Öl angezündet wird und nach außen hin explodiert. Das Zeichen der Geistestaufe ist die Zungenrede. Wenn wir den Mund öffnen und den Geist aus uns heraus sprechen lassen, dann kann das Feuer brennen.
Wie empfängt man also die Geistestaufe? Indem man danach dürstet, dann trinkt (also sozusagen mit offenen Händen empfängt), darauf vertraut und beginnt zu reden - so wie es der Geist eingibt.
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