6. September 2011 - bei Jessica & René

mit Jessica, Patrick, Raphael, René, Roman, Stephan und Volker

Wir schauten uns an, was Paulus der Gemeinde in Ephesus über die geistliche Waffenrüstung schreibt (Epheser 6, 10-17). Ein bemerkenswert dichter Bibeltext mit einer Fülle von Aussagen, die wir natürlich nicht alle beleuchten konnten. Hervorzuheben ist aber zum Beispiel der Vers 12:

Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

Auch wenn im Alten Testament oft von blutigen Kriegen die Rede ist: Man kann das Böse nicht mit Waffengewalt besiegen. Politisch gesehen kann das Böse also nicht ausgebombt werden. Der Kampf der Christen darf sich nicht gegen Menschen richten. Vielmehr geht es um einen geistlichen Kampf, den man insbesondere mit Gebet führen muss.

Ausführlich redeten wir auch über Vers 16:
Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen.

Wir leben in ständiger Gefahr. Der Teufel zielt mit brennenden Pfeilen auf uns. Er bedroht uns mit Tod, Krankheit, Unfälle, Streit, Sucht, Armut, Sünde, Pech... alles ist hier denkbar und als natürlichem Menschen kann einem da angst und bange werden. Doch als Christen sind wir Gott sei Dank nicht schutzlos. Wir glauben und vertrauen auf Gott. Zwar sind wir weiterhin den Angriffen des Bösen ausgesetzt, doch sie stellen unsere Existenz nicht in Frage. Als Kinder Gottes dürfen wir uns geborgen fühlen und optimistisch in die Zukunft schauen!

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