20. März 2012 - bei Stephan

mit Jessica, Katja, Raphael, René, Stephan und Volker

Diesmal gab's einen wohlbekannten Bibeltext: Die Heilung des Gelähmten in Markus 2,1-12. Wir stellten einige Besonderheiten dieser Heilungsgeschichte heraus:

Der Gelähmte wurde von Freunden zu Jesus getragen! Das kann bedeuten: Wenn wir selbst zu schwach zum Glauben sind, dann brauchen wir gute Freunde, die für uns eintreten. Es ist auch unsere Chance und Herausforderung im Hauskreis, uns und unsere Anliegen einander vor Gott zu tragen. Es kann uns unser Leben retten, wenn andere für uns bei Gott eintreten.

Jesus reagierte dann anders als erwartet. Die Heilung erfolgte erst später. Zunächst vergab Jesus dem Gelähmten die Sünden. Auch wenn es vielleicht nicht immer einen direkten Zusammenhang zwischen Sünde und Krankheit gibt, so können wir die Geschichte doch vielleicht auch so verstehen: Sünde kann lähmen. Wir müssen die Sünde hinter uns lassen, um wieder lebendig und handlungsfähig zu werden.

Die Heilung hatte Folgen: Alle entsetzten sich und priesen Gott! Leider ging in unserem landeskirchlichen Umfeld das übernatürliche Handeln Gottes weitgehend verloren oder die Bedeutung dessen wird kleingeredet. Doch das entspricht nicht dem Evangelium. Jesus redete nicht nur, sondern damit verbunden waren auch immer Gottes Vollmacht und Wunder. Ebenso ging es danach bei den Jüngern und Aposteln weiter. Das half den Betroffenen und begeisterte die Außenstehenden.

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