3. April 2012 - bei den Albrechts

mit Jessica, Katja, Kristiina, René, Stephan und Volker

Apostelgeschichte 12, 1-11 ist eine Geschichte mit Vorgeschichte. Denn bereits in Apostelgeschichte 5, 17-24 gibt es Erstaunliches zu lesen: Nachdem die Apostel mit dem Evangelium allerlei Unruhe gestiftet hatten, wurden sie ins Gefängnis geworfen. Doch ein Engel öffnete ihnen dort alle Tore und so kamen sie zum Entsetzen der Hohenpriester frei.

Wahrscheinlich führte das zu einer Art Euphorie ("Nichts kann uns aufhalten!"), vielleicht aber auch zu Nachlässigkeit im Gebet. Und Jakobus musste dann erleben, dass so eine Gefangenschaft doch nicht immer wundersam und glücklich endet: Er wurde in Gefangenschaft vom König misshandelt und schließlich getötet. Als dann auch noch Petrus in Gefangenschaft gerät, setzt die Gemeinde neu zum kräftigen Gebet ("ohne Aufhören") an. Mit Erfolg: Wieder erscheint ein Engel, löst Petrus von allen Ketten und führt ihn aus dem Gefängnis heraus.

Natürlich soll dies eine Ermutigung zum Beten sein. Ohne Gebet laufen wir Gefahr, dass in unserem Leben etwas schief läuft und wir schnell an unsere Grenzen stoßen. Oder lieber sollte man es positiv formulieren: Mit Gebet lassen sich Ketten sprengen und Wunder geschehen!

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