Nach der längeren Hauskreis-Pause war die Wiedersehensfreude besonders groß. Passend dazu lasen wir den Anfang und das Ende des Philipper-Briefes, wo sich Paulus über seine Freunde in Philippi freut und für ihren Glauben, ihr Durchhalten und die Gemeinschaft mit ihnen dankt. Wenn wir im Gebet an unsere Freunde denken, dann bringen wir meistens "nur" die Anliegen und Nöte vor Gott. Paulus aber inspiriert uns hier, im Gebet auch einfach mal für unsere Freunde und ihren Glauben zu danken.
Am Ende des Briefes dankt Paulus der Gemeinde ausführlich dafür, dass sie ihn durch großzügige Gaben unterstützt hat. Und das, obwohl die Gemeinde materiell offenbar selbst gerade in einer schwierigen Situation ist. Paulus zeigt sich aber überzeugt, dass Gott die Gemeinde reichlich belohnen wird. Wer gibt, bekommt das Vielfache zurück.
Aber auch wenn Gott uns reich mit Wohlstand segnet - darauf kommt es nicht an. Bemerkenswert ist der Vers in Philipper 4,11:
Ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wie's mir auch geht.
Unser menschliches Wesen hat immer Hunger oder Appetit nach mehr. Aber sogar wenn wir immer mehr bekommen, ist das nicht die Lösung. Satt und zufrieden können wir nur bei Gott werden. Paulus hat das gelernt, und wir wollen bzw. müssen das auch noch lernen. Wie wohltuend und befreiend kann es dann sein, im Kaufhaus an all den schönen Sachen vorbeizugehen, die wir ja eigentlich gar nicht brauchen...
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