Wir machten uns in diesem Hauskreis bewusst, wie eng wir - gerade geistlich gesehen - mit unseren Familien verbunden sind. In der Bibel finden sich zahlreiche Beispiele, in denen nicht nur eine Einzelperson sich zu Gott bekehrte, sondern gleich auch die ganze Familie (Apostelgeschichte 18,8 / Apostelgeschichte 11,14 / Apostelgeschichte 16,33 / Johannes 4,53). Wir dürfen Gott diese Beispiele vorhalten und darauf hoffen und vertrauen, dass auch unsere Angehörigen zu Gott finden.
Passend zum Thema las uns Roman die Geschichte Die Hängebrücke vor. Darin erzählt Reinhard Bonnke von seinem Bruder Jürgen. Durch einen dramatischen Traum gibt Gott Reinhard den Auftrag, seinem Bruder das Evangelium zu verkünden. Doch Reinhard ist davon wenig begeistert. Denn sein Bruder kennt das Evangelium und lehnte es schon oft ab. Dennoch gehorcht Reinhard dem Auftrag Gottes und berichtet seinem Bruder in einem Brief von dem Traum, bei dem er Jürgen von einer gewaltigen Hängebrücke in die Tiefe stürzen sah. Wochen später erhält er die Antwort: Jürgen hatte alles im Leben verloren und dachte an Selbstmord. Da träumte er ebenfalls von dieser Hängebrücke, von der er stürzte. Er wendete sich schweißgebadet an Gott und sagte ihm, wenn dies eine Bedeutung haben soll, solle er durch Reinhard reden. Genau dies tat Gott dann auf solch wundersame Weise.
Die Geschichte ging uns auch emotional sehr nah. Sie zeigte uns, welche Möglichkeiten Gott hat. Auch wenn die Situation für uns eingefahren und hoffnungslos scheint, kann Gott uns immer noch überraschen und unsere Angehörigen auf ungeahnte, wundersame Weise ansprechen. Deshalb ist die Botschaft aus dieser Geschichte: Gib nicht auf!

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen