mit Jessica, Katja, Raphael, René, Roman, Volker und Stephan
Nachdem Volker bei einer Tagung feststellen musste, wie selbstgerecht und eigennützig - oder kurz gesagt: böse - sich viele Menschen verhalten, brauchte es heute einen Bibeltext, der uns dazu mahnt, anders als diese Welt zu sein: 1. Petrus 3, 8-17. Wir stellten Verse heraus, die uns nachklingen und bewegen:
Vers 11: Er wende sich vom Bösen ab und tue, was gut ist; er sei auf Frieden aus und setzte sich mit ganzer Kraft dafür ein. - Dafür sollen wir unsere Kraft einsetzen. Dumm wäre es, mit ganzer Kraft nach dem Bösen zu streben.
Vers 13: Wenn ihr also das tut, was gut und richtig ist, kann euch dann überhaupt jemand etwas Böses antun? - Katjas ernüchternde Antwort: ja. Aber das hat Petrus wohl selbst auch schon erkannt, denn nur so machen die nachfolgenden Verse Sinn.
Vers 15: Seid immer bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand fragt, warum ihr so von Hoffnung erfüllt seid. - Hier sagt uns Gott, dass unser Glaube keine Privatsache ist, die wir totschweigen sollen. Er sagt uns aber auch, dass wir uns nicht missionarisch aufdrängen sollen. Es geht darum, dass Menschen neugierig werden und uns fragen. Wir können dafür beten, dass Gott die Neugier in ihnen weckt und uns Situationen zum Gespräch schenkt.
Vers 17: Wenn jemand leiden muss, weil er Gutes tut, dann ist das auf jeden Fall besser, als wenn er leiden muss, weil er Böses tut. - Das ist ein unschlagbares Argument. :) Leiden müssen wir vielleicht so oder so. Wenn wir für das Böse leiden, können wir uns zwar sagen, dass es uns recht geschieht, aber so wirklich weiter hilft uns diese Art Gerechtigkeit dann auch nicht. Das Leiden für das Gute hingegen trägt viel mehr Hoffnung in sich - und dauert kürzer. Es ist eindeutig das bessere Leiden.
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