5. März 2013 - bei den Albrechts

mit Jessica, Katja, Kristiina, René, Stephan und Volker

Welche Bilder haben wir von Jesus im Kopf? Vielleicht haben wir eine Vorstellung von Jesus als Kind in der Krippe. Oder als Wanderer in den sprichwörtlichen Jesus-Latschen. Oder vom leidgeprüften Jesus am Kreuz. Zwar sollen wir uns kein Gottesbild machen, dennoch gibt es diese Bilder - und dies ist wahrscheinlich auch nicht sonderlich verwerflich. Aufpassen müssen wir aber, dass wir uns kein eigenen Bild davon erschaffen, wie Gott zu sein hat. Wichtig ist es, die Bibel zu lesen und Gott selbst zu fragen, wie er ist.

Das neueste und ein in manchen Punkten recht befremdliches Bild von Jesus liefert uns Offenbarung 1, 12-20. Jesus wird beschrieben mit goldenem Gürtel, Haaren wie weiße Wolle und Schnee, Augen wie eine Feuerflamme, einer Stimme wie Wasserrauschen, einem Mund mit zweischneidigem Schwert und einem Angesicht, das scheint wie die Sonne. Johannes, der diese Vision hatte, fiel wie tot zu Boden, als er diesen Jesus sah. Jesus ist mächtig, heilig und er durchschaut uns. Vor ihm zerbricht alles in uns und wir könnten vor ihm nicht bestehen, wenn er nicht zu uns spräche: Fürchte dich nicht! (Vers 17)

Was wir hier lesen, ist nicht mehr das niedliche Jesus-Kind aus der Krippe oder der Kumpel mit den Jesus-Latschen. Aber das Bild ist von großer Bedeutung und wir sollten es uns vor Augen halten. Denn schließlich ist es der aktuellste Stand, den wir offenbart bekommen haben. Wir wollen uns von diesem Bild prägen lassen und Jesus ehren.

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