19. Februar 2013 - bei Katja

mit Jessica, Katja, René, Roman, Stephan und Volker

In Anbetracht des spektakulären Einschlages eines Kometen in Russland wagten wir uns ganz im apokalyptischen Sinne an das Buch der Offenbarung heran. Und während man sich üblicherweise in Bibelkreisen nur auf die ersten - noch recht leicht verständlichen - Kapitel mit der Einführung und den sieben Sendschreiben beschränkt, stiegen wir direkt in Offenbarung 6 ein. Zuvor gab es aber einen Überblick über die Offenbarung als Ganzes, der hier nachgelesen werden kann. Die sieben Siegel beschreiben die letzten Jahre dieser Weltzeit, die sieben Posaunen die letzten Monate und schließlich schüttet Gott in den letzten Tagen seine sieben Zornschalen aus. Daran schließt sich die Wiederkunft Christi an. Offenbarung 6 befasst sich aber zunächst mit den sieben Siegeln. Jesus selbst öffnet vor dem Thron Gottes im Himmel diese Siegel, womit die Endzeit und das Gericht unumkehrbar eingeläutet wird. 

Was erwartet uns in der Endzeit? Wir verstehen es so: Zunächst tritt ein siegreicher Herrscher auf (weißes Pferd / 1. Siegel). Das scheint noch schön und harmlos, doch dieser Herrscher zieht einen großen Krieg (rotes Pferd / 2. Siegel), eine wirtschaftliche Not (schwarzes Pferd / 3. Siegel) und schließlich ein großes Sterben (fahles Pferd / 4. Siegel) nach sich. Interessant ist dann, dass als 5. Siegel eine große Christenverfolgung stattfindet. Offenbar sucht man nach all dem geschehenen Elend die Schuld dafür bei den Christen. Im Anschluss folgt das 6. Siegel, bei dem die Natur ins Wanken gerät und die Sterne vom Himmel fallen (Kometeneinschläge?). Das 7. Siegel schließlich umfasst die sieben Posaunen als letzte Warnungen Gottes, die dann aber nicht mehr Bestandtteil des Kapitels waren, das wir gelesen haben. 

So dramatisch die Ereignisse sein werden, so werden die Christen in dieser Zeit doch anhand der Offenbarung erkennen, dass Gott das Geschehen noch im Griff hat. Insofern ist das Leid kein Grund zur Hoffnungslosigkeit oder zur Beunruhigung, sondern es ist absehbar und wird im Sieg Gottes enden. Dies ist unser Trost und alles andere als ein schwacher Trost für diese Zeiten.

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