mit Jessica, Katja, Raphael, René, Stephan und Volker
Heute stand der Liedtext von Ich bin bei dir auf dem Programm. Doch wenn es heißt "Ich hab alles in der Hand, kenn dein Leben ganz genau, ich weiß um alles, was du brauchst", dann fällt manch einem das Singen nicht leicht. Wir berichteten uns einander von dem Frust der scheinbar unerhörten Gebete, bei denen wir seit Monaten oder Jahren auf eine Antwort warten und im Leben nicht weiterkommen. Es gibt sie zwar immer wieder, diese kleinen Lichtblicke, mit denen Gott uns zeigt, dass er da ist und lebt. Aber bei allen diesen vermeintlich kleinen Zeichen sehnen wir uns oft danach, dass Gott uns auch endlich mal bei unseren großen Problemen hilft.
"Hab keine Angst, wenn du nachts nicht mehr schlafen kann": Auch das kennen wir. Nachts im Bett liegen und die Gedanken drehen sich um unsere Sorgen. Obwohl wir die Sorgen nicht auf Knopfdruck abstellen können, so ist es doch sehr wohltuend von Gott zu hören, dass wir keine Angst haben brauchen. Wäre nicht doch tief in uns die Gewissheit, dass Gott uns hilft, könnten wir womöglich überhaupt nicht mehr schlafen.
"O welch ein Tag, wenn wir uns gegenüberstehn": Es ist merkwürdig über den Tag unseres Sterbens zu singen "O welch ein Tag". Aber wir dürfen diesem Tag mit Freude entgegensehen. Unsere Ängste, Sorgen, Fragen, auch unser Versagen wird Gott dann endgültig von uns nehmen.
Matthäus 28,20 - der letzte Vers im Matthäus-Evangelium - fasst den Inhalt des Liedes zusammen: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
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