16. Juli 2013 - bei den Albrechts

mit Jessica, Katja, Kristiina, Raphael, René, Stephan und Volker

Als Jesus von Johannes getauft wurde (Markus 1, 9-13 und Johannes 1, 29-34), geschah etwas Besonderes, was wir uns in diesem Hauskreis sehr genau angeschaut haben. In den beiden Bibeltexten wird es wie folgt beschrieben: "Und alsbald, als Jesus aus dem Wasser stieg, sah er, dass sich der Himmel auftat und der Geist wie eine Taube herabkam auf ihn." bzw. "Und Johannes bezeugte und sprach: Ich sah, dass der Geist herabfuhr wie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm."

Tauben haben zwar in heutiger Zeit in den Großstädten einen etwas zweifelhaften Ruf, wenn wir jedoch zum Beispiel an eine weiße Friedenstaube denken, ist die Taube als Bild für den Geist Gottes eine angenehme Erscheinung.

Der Geist Gottes ist also auf Jesus gelandet. Und er blieb auch immer während auf Jesus. Somit war es Jesus möglich, in aller Vollmacht und Kraft Gottes durchs Leben zu gehen. Wie sieht es mit uns aus? Bieten wir dem Geist Gottes mit unserem Lebensstil sozusagen eine Landefläche? Laden wir den Geist Gottes ein, auf uns zu ruhen?

Ebenso fordert uns dieses Bild auf, sorgsam mit dem Geist Gottes umzugehen. Wenn eine Taube auf uns sitzt, können wir sie leicht verschrecken. Im übertragenen Sinne können wir sie mit unbedachten Worten und mit Sünden verschrecken, so dass sie nicht mehr auf uns ruht und wir unsere Vollmacht, mit der Gott uns ausgerüstet hat, verlieren.

Das Bild der Taube auf uns stärkt das Bewusstsein und den Glauben für die Gegenwart Gottes. Wir sollten uns daran erinnern, wenn wir mit Gott durchs Leben gehen wollen. Passend zum Thema sangen wir das Lied "Resting Place". Hierin hält Gott Ausschau nach Menschen, auf denen seine Gegenwart ruhen kann und durch die er wirken kann.

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