2. Juli 2013 - bei Katja

mit Jessica, Katja, Raphael, René, Stephan und Volker

Ein knallharter Bibeltext über Segen und Fluch stand auf dem Programm. In 5. Mose 28 wird in den ersten 14 Versen zunächst beschrieben, wie Gott uns segnen wird, wenn wir auf seine Stimme hören und seine Geboten tun. Nachkommen, Wohlstand, Aufstieg, Leiterschaft sind einige Beispiele dafür. Es folgen jedoch 34 Verse, in denen leidvoll beschrieben wird, wie der Fluch für unseren Ungehorsam aussieht. Dann werden uns die Pest verfolgen, Krankheit, Fehlernten, Verfolgung und noch viel mehr.

Bemerkenswert ist vielleicht, dass die Proportionen des Textes sich mit unseren Empfindungen decken. In Anbetracht der vielen Sorgen und Nöte haben wir manchmal auch den Eindruck, dass Leben besteht nur zu einem Drittel aus Segen und zwei Dritteln aus Fluch. Doch kann uns ein solcher Text ermutigen? Oder ist er nicht viel eher beängstigend?

Im Prinzip erfreulich ist es, dass Gott gerecht ist. Wir Menschen dürfen Lohn erwarten, wenn wir auf Gott hören. Und wir müssen Strafe und Fluch für unser Leben fürchten, wenn wir Böses tun. Das Gericht findet nicht allein in Ewigkeit statt, sondern auch schon hier auf Erden. Allerdings kennen wir uns selbst gut genug, um zu erkennen, dass wir mehr Fluch als Segen verdient haben. Müssen wir deshalb Schlimmes für unser Leben befürchten? Gott sein Dank - nein! Denn Jesus nahm den Fluch von uns! Galater 3,13:
Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt«

Das ist zwar kein Freibrief, Gottes Gebote und seinen Plan für unser Leben zu ignorieren. Aber es ist ein Angebot, Schuld, Strafe und Fluch vor Jesus am Kreuz abzulegen, damit wir im vollen Segen leben können.

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