mit Jessica, Katja, René, Stephan und Volker
"Die Streifen des Zebra" hieß der Film, den wir uns bei diesem Treffen angeschaut haben. Der Film beruht auf einer wahren Lebensgeschichte und erzählt das Schicksal von Michael, des Sohnes einer christlichen Mutter im Süden des Sudans. Als kleines Kind wird er in die Hauptstadt Khartum verschleppt, um als Sklave verkauft zu werden. Ein moslemisches Ehepaar kauft ihn und nimmt ihn wie einen eigenen Sohn an. Es wird dabei jedoch von ihm erwartet, ein guter Moslem zu werden. Doch Michael fühlt sich vom Islam abgestoßen und vom Christentum angezogen. Schließlich entflieht er seinem aufgezwungenen Zuhause und kehrt in seine Heimat im Süden zurück, wo er den Menschen das Evangelium bringen will. Zwar gibt es dabei Erfolge, aber es geschehen andererseits auch schlimme Rückschläge wie die blutigen Angriffe auf Gottesdienste mit vielen Todesopfern.
Die ziemlich skurrile Synchronisation des Filmes brachte uns eher zum Schmunzeln als zum Nachdenken. Das wird der Ernsthaftigkeit der Organisation Open Doors, die den Film produzieren ließ, leider nicht ganz gerecht. Open Doors engagiert sich für verfolgte Christen in aller Welt. Dass Christen verfolgt und unterdrückt werden, ist global gesehen eher die Regel als die Ausnahme. Wir können dankbar sein, unseren Glauben in Deutschland frei ausleben und weitergeben zu können. Der Mut und die Opferbereitschaft der Christen in Ländern mit Verfolgung ist beeindruckend und hinterfragt uns, wie ernst wir es mit unserem Glauben nehmen. Auch wenn wir nicht verfolgt werden, können wir uns mit Mut und Opferbereitschaft für Gottes Reich einsetzen. Vermeiden wir dieses, weil wir Nachteile oder sogar einfach nur schiefe Blicke fürchten?
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