29. Oktober 2013 - bei Stephan

mit Jessica, Katja, René, Roman, Stephan und Volker

1. Mose 25,29-34 - eine merkwürdige Geschichte über die Zwillingsbrüder Jakob und Esau, von denen Esau der Erstgeborene ist. Das Erstgeborenenrecht war damals von unschätzbarem Wert und schloss den Anspruch auf das Erbe des gesamten elterlichen Vermögens ein. Weil Esau aber eines Tages hungrig und launisch gestimmt war, übertrug er seinem Bruder Jakob dieses Erstgeborenenrecht, nur um einen Teller eines Gerichtes zu bekommen, das Jakob gerade kochte. Da muss man sich die Frage stellen: Wie kann man so blöd sein!?

Wir stellten uns aber auch die Frage: Wie blöd sind wir denn manchmal? Auch wir suchen oft den schnellen Genuss oder den kurzen Kick, anstatt mit langem Atem nach Gottes Segen zu streben. Im Grunde setzt man mit jeder schnelllebigen, begierigen Sünde sein ewiges Leben aufs Spiel.

Darüber hinaus dachten wir ein wenig über das Leben von Jakob nach. Er war Sohn des Isaak (also Enkel von Abraham) und Vater von 12 Söhnen, die später als Stammväter des Volkes Israel Geschichte machten. Jakob selbst nutzte immer wieder geschickt alle Möglichkeiten aus, um zu seinem Recht, Vermögen und Segen zu kommen. Auch den Erstgeborenen-Segen verschaffte er sich durch eine bemerkenswerte List (1. Mose 27). Obwohl es moralisch grenzwertig ist, so ist es andererseits doch auch vorbildlich, mit welchem Eifer und welcher Klugheit er nach Gottes Segen strebt.


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