4. Mai 2010 - bei Stephan

mit Kristiina, Jan, Stephan und Volker

Krankheitsbedingt fiel diesmal die Hälfte der Hauskreisteilnehmer leider aus. Dafür verstärkte uns aber Jan, der uns mit massig Fragen über Gott und die Bibel ins Schwitzen brachte. Eine zentrale Frage war, ob uns Gott das ewige Leben einfach schenkt, oder ob wir noch irgendetwas dazutun müssen. Ebenso kam die Frage auf, ob eine Taufe notwendig ist. Eine Antwort hierzu liefert der folgende Vers:

Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.
Markus 16,16

Stephan und Volker wurden als kleine Kinder getauft, obwohl sie von Gott noch nie gehört und entsprechend auch nicht glauben konnten. Kristiina wurde erst getauft, nachdem sie angefangen hatte zu glauben. Wir denken aber alle, dass eine Reihenfolge von Gott nicht vorgeschrieben wird. Wichtig ist, dass beides zusammenkommt: Glaube und Taufe. Wer sich nur taufen lässt, aber mit Glauben im Leben nichts zu tun haben will, der wird keine Errettung erfahren.

Wie ist es nun mit den Taten? In dem genannten Bibelvers ist davon keine Rede. Wichtig ist allein der Glaube und damit auch das Vertrauen und die Beziehung zu Gott. Also müssen wir uns fragen, welche Rolle gute Taten in einer Beziehung spielen. Dazu zwei Gedanken:

1) Es ist denkbar, dass man gute Taten tut, aber trotzdem keine Beziehung zu Gott hat. Auf menschlicher Ebene könnte man sagen: Eine Haushaltshilfe ersetzt keinen Partner. Wer immer brav seine Aufgaben erledigt, aber niemals mit Gott spricht und keine Beziehung zu Gott hat, der wird nicht errettet werden, auch wenn er noch so viel dafür tut.

2) Wer in einer Beziehung lebt, der interessiert sich dafür, was der Partner will. Insofern ist es unmöglich an Gott zu glauben und gleichzeitig stets gewissenlos gegen Gottes Willen zu handeln. Fehler, Versagen und Rückfälle sind möglich, aber der grundsätzliche Wille, gute Taten im Sinne Gottes zu tun, ist bei einem gesunden Glauben immer vorhanden.

1 Kommentar:

Karsten hat gesagt…

Hi,
ich denke dabei immer an Römer 8,8, und Paulus Argument, dass der natürliche Mensch zwar Werke vollbringt, diese aber Gott nur gefallen können, wenn sie aus dem Geist kommenen.
D.h die Frage nach Werken ist nicht ausschlaggebend, sondern aus welcher Quelle diese Werke fliessen.