28. Juni 2011 - bei René und Jessica

mit Jessica, Jan, Patrick, René, Stephan und Volker

Wir knüpften an das letzte Hauskreisthema an und untersuchten, ob das Pfingstereignis eine einmalige Sache war oder uns auch heute noch irgendwie betreffen könnte. Hierzu lasen wir einige Texte aus der Apostelgeschichte.

In Apostelgeschichte 8, 14-17 wird berichtet, dass sich in der Stadt Samaria viele Menschen zu Gott bekehrten und auf den Namen Jesu getauft wurden. Daraufhin reisten Petrus und Johannes dorthin und beteten, dass die neuen Christen den Heiligen Geist empfangen. "Dann legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist."

Apostelgeschichte 10, 44-48 erzählt von einer Versammlung im Hause des Hauptmanns Kornelius in Cäsarea. Während Petrus den bis dato Ungläubigen dort predigte, wurde "die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen; denn sie hörten sie in Sprachen reden und Gott erheben." Daraufhin befahl Petrus, dass die Menschen in der Versammlung nun auch im Namen Jesu getauft werden sollten.

In Apostelgeschichte 19, 1-6 reist Paulus nach Ephesus und findet dort einige Jünger. Die fragt er, ob sie den Heiligen Geist empfingen, als sie gläubig wurden. Sie wussten aber noch gar nichts vom Heiligen Geist und meinten nur, sie seien auf die Taufe des Johannes getauft. Nach kurzem Gespräch mit Paulus ließen sie sich schließlich auf den Namen Jesu taufen. Anschließend legte Paulus ihnen die Hände auf, der Heilige Geist kam auf sie und auch sie redeten in Zungen/Sprachen.

Wir lernen daraus: Gläubig sein bedeutet offenbar nicht automatisch auch mit dem Heiligen Geist getauft zu sein. Mehrmals geschieht es im Laufe der Apostelgeschichte - und eben nicht nur beim Pfingstereignis - dass Menschen den Heiligen Geist empfingen und daraufhin in Zungen zu reden begannen. Dabei gab es unterschiedliche Fälle: manche waren erst ganz kurze Zeit gläubig, manche aber auch schon länger. Die Geistestaufe geschah beim Pfingstereignis in Apostelgeschichte 2 nicht ein für alle mal. Vielmehr war es ein Ereignis, das sich individuell wiederholte.

Wie schaut es bei uns aus? Brauchen und wollen wir ein persönliches Pfingsten?

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass Jan einen sehr schweren Arbeitsunfall hatte und wir dankbar sind, dass er diesen relativ unbeschadet überlebt hat. Am Morgen des Tages betete er noch um Bewahrung. Wir brauchen Gottes Schutz - jeden Tag.

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