Stephan zeigte uns zur Einleitung ein selbstgemachtes Kreuz, das er von einem Gefangenen aus den USA bekommen hat. Mit ihm steht Stephan im Briefwechsel, wodurch auch Stephan viel gewinnt: Der Gefangene nutzt seine viele Zeit, um für Stephan zu beten. In das Kreuz eingearbeitet ist das Bild der "Betenden Hände" von Albrecht Dürer. Hierzu fanden wir eine Andacht über den Werdegang von Albrecht Dürer. Dieser wollte ebenso wie ein Freund Kunst und Malerei studieren. Problem war nur, dass solch ein Studium teuer war. Deshalb warf man das Los: Einer sollte arbeiten und Geld verdienen gehen, der andere durfte Malerei studieren. Albrecht Dürer gewann. Der Vers zur Andacht steht in Johannes 15, 13: Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.
Klar, der Vers bezieht sich zunächst auf Jesus und dass er für unsere Schuld gestorben ist. Gott möchte aber, dass auch wir uns für andere opfern. Sei es im Großen oder im Kleinen. Der Freund von Albrecht Dürer brachte sicherlich schon ein gewaltiges uneigennütziges Opfer. Ebenfalls gewaltig erscheint uns das Opfer, dass die Familien der Scheideweg-Organisation erbringen, indem sie ihr Leben und ihr Haus öffnen, um drogengefährdeteten jungen Menschen ein Zuhause zu bieten. Es gibt aber auch kleinere Möglichkeiten sich zu opfern. Beispielsweise wenn man seinen eigenen Freizeit- oder Arbeitsplan hat, und dann aber davon abgelenkt wird, weil jemand anders mit seinen Nöten an uns herantritt. Gerade wenn es uns nervt, sollten wir uns fragen, ob wir uns nun lieber um uns selbst oder um den anderen kümmern. Ein Opfer ist gefragt.
Nicht zu vergessen bei diesem Hauskreis: Jan überraschte uns mit seiner Ankündigung, dass er eine neue Arbeitsstelle gefunden hat. Leider nicht in Solingen, aber immerhin nicht so furchtbar weit weg, im Sauerland.
Nicht zu vergessen bei diesem Hauskreis: Jan überraschte uns mit seiner Ankündigung, dass er eine neue Arbeitsstelle gefunden hat. Leider nicht in Solingen, aber immerhin nicht so furchtbar weit weg, im Sauerland.
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