5. Februar 2013 - bei den Albrechts

mit Jessica, Kristiina, Raphael, René, Roman und Volker

Wir packten diesmal ein ernstes Thema an, nämlich den Tod. Es gibt Christen, die freuen sich geradezu auf den Tod bzw. auf das Leben danach, wenn sie direkt bei Gott leben können. Bei uns selbst fällt diese Vorfreude meist verhaltener aus. Aber auch wir kennen dies ansatzweise, wenn wir die körperlichen Gebrechen oder die Boshaftigkeit der Menschen manchmal satt haben. Auch Paulus spricht in 2. Korinther 5, 1-10 auf bemerkenswerte Weise von einer Todes-Sehnsucht:

Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel. (...) Wir haben Lust, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn.

Wir leben hier auf der Welt in unserem Körper nur in einer zerbrechlichen Hütte, in einem wackeligen Zelt. Aber unsere Perspektive ist gut: ein ewiges Haus im Himmel. Von der Vorfreude darauf sollten wir uns anstecken lassen, damit wir auch neue Kraft für unser Leben hier bekommen.

Einen wichtigen Aspekt hält schließlich noch Vers 10 bereit:
Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse.

Wie ist das eigentlich mit dem Gericht? Bleibt uns das als Christen nicht erspart? Dieser Vers sagt aber aus, dass auch wir vor Christus als Richter treten müssen, und dies scheint eindeutig. Es geht für uns dabei aber nicht um Leben oder Tod. Es wird nicht in Frage gestellt, dass wir gerettet sind. Aber dennoch gibt es einen Lohn für das, was wir getan haben zu Lebzeiten. Es geht um unsere Schätze im Himmel.

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