8. Januar 2013 - bei René und Jessica

mit Jessica, Raphael, René und Volker

Nach dem Umzug von René und Jessica fand unser Hauskreis zum ersten Mal in Düsseldorf statt. Zwar waren wir nur zu viert, aber zumindest beim Singen klang es aufgrund der guten Akustik in der neuen Wohnung so, als ob wir komplett gewesen wären.

Thematisch wagten wir uns an den Beginn der Hiob-Geschichte, also Hiob 1, heran. Gott und Satan führen (im Himmel?) ein merkwürdiges Gespräch. Satan meint, Hiob fürchte Gott nur deswegen, weil er von Gott so viel Segen in Lebensbereichen empfängt. Gott erlaubt es Satan daraufhin, Hiob alles wegzunehmen. Schon geht es für Hiob Schlag auf Schlag: Er verliert in nur wenigen Stunden all sein Vieh, Knechte, Töchter und Söhne. Hiobs Reaktion finden wir in den Versen 20-22, die wir teilweise auch aus dem Lied "Blessed Be Your Name" kennen:

Da stand Hiob auf und zerriss sein Kleid und schor sein Haupt und fiel auf die Erde und neigte sich tief und sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt! In diesem allen sündigte Hiob nicht und tat nichts Törichtes wider Gott.

Gott ist nicht gegen Reichtum. Wir können es dankbar aus Gottes Händen nehmen, wenn er uns diesbezüglich segnet. Aber wir sollen uns bewusst sein, dass es uns letztlich nicht gehört, sondern Gott. Es ist auch nicht unser Verdienst. Arbeit wird niemals gerecht belohnt. Manche arbeiten hart von früh morgens bis spätabends und bleiben arm, womöglich nur weil sie im falschen Land leben. Andere haben einen bequemen, geregelten Job und können sich alles davon kaufen. Es liegt nicht an uns. Gott gibt, Gott nimmt. Und natürlich nicht zu vergessen: Spätestens mit dem Tod müssen wir erfahren, dass das letzte Hemd keine Taschen hat. Wir können zwar auf andere Weise Schätze im Himmel sammeln, aber den irdischen Besitz müssen wir früher oder später loslassen.

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