21. Januar 2014 - bei den Albrechts

mit Jessica, Kristiina, René, Stephan und Volker


Als Einstieg zum Bibeltext betrachteten wir eine sogenannte Bibelcloud. Dadurch wird verdeutlicht, welches die meist genannten, zentralen Schlüsselworte eines Bibeltextes sind. Das wichtigste Stichwort für das alttestamentliche Buch Prediger (bzw. Kohelet) ist "Windhauch". Es erinnert uns daran, dass nichts im Leben wirklich wichtig ist als nur das, was wir für Gott tun.

Exemplarisch nahmen wir dann Prediger 11 näher unter die Lupe. "Sende dein Brot übers Wasser, so wirst du es nach langer Zeit wiederfinden" heißt der merkwürdig klingende Vers 1. Vielleicht kann man es mit "Der Herr lässt sich nichts schenken" interpretieren. Soll heißen, wir dürfen großzügig geben und doch werden wir dadurch nicht ärmer. Gott gibt uns immer noch mehr zurück als wir geben. Wenn wir uns andererseits an unseren Besitz klammern, werden wir diese Erfahrung nicht machen können.

Etwas leichter ist Vers 4: Wer auf den Wind achtet, der sät nicht, und wer auf die Wolken sieht, der erntet nicht. - Manchmal wartet man im Leben zu lange auf den richtigen Zeitpunkt, um zu handeln. Wenn wir aber immer nur warten, bis kein Wölkchen mehr am Himmel ist, werden wir unter Umständen ewig warten und verpassen unsere Chancen.

Auch Vers 6 ist eine Ermunterung zum Handeln: Am Morgen säe deinen Samen, und am Abend lass deine Hand nicht ruhen; denn du weißt nicht, ob dieses oder jenes gedeihen wird. - Wenn wir das auf die Mission beziehen, so soll es ermuntern, reichlich zu säen. Nicht alles wird vielleicht zum sichtbaren Erfolg führen, aber je mehr wir das Wort Gottes streuen, desto mehr dürfen wir auf Ergebnisse hoffen.

10. Dezember 2013 - bei Katja

mit Jessica, Katja, René, Stephan und Volker

Nach alter Tradition findet der letzte Hauskreis vor Weihnachten bei Katja statt. Der Weihnachtsbaum war reich geschmückt, die Bratäpfel mundeten köstlich und "Was hat wohl der Esel gedacht" durfte als Lied nicht fehlen. Thematisch ging es - weniger gemütlich - um die Geschichte von Daniel in der Löwengrube (Daniel 6).

Daniel war als Israelit zwar im babylonischen Exil, doch dort war er äußerst erfolgreich. Er wurde vom babylonischen König letztlich sogar zum zweithöchsten Mann im Staat erwählt. Dies rief jedoch Daniels Neider auf den Plan. Sie überredeten den König, ein Gesetz zu erlassen, dass niemand angebetet werden dürfe außer der König. Daniel als gottesfürchtigen Mann kümmerte dieses Gesetz nicht. Er betete mehrmals täglich am offenen Fenster, so dass es alle hören konnten. Welch ein Beten, stellten wir hierzu fest! Unsere Gebete sind meist höchstens ein Flüstern. Will Gott aber vielleicht öfter unsere Stimme hören?

Der überführte Daniel musste letztlich bestraft werden, und der König schickte ihn - wenn auch widerwillig - in die Löwengrube, was normalerweise den sicheren Tod bedeutet. Doch die Löwen zerrissen Daniel Gott sei Dank nicht! Daniel berichtet anschließend dem König:

Mein Gott hat seinen Engel gesandt und den Rachen der Löwen verschlossen, dass sie mir kein Leid zufügten. (Daniel 6, 23)

Löwen gibt es auch in unserem Leben. Es sind die Gefahren, Nöte und Ängste, die uns angreifen. Die lösen sich nicht in Luft auf, wenn wir Christen werden. Sie sind weiterhin gegenwärtig. Aber: Gott verschließt ihnen den Rachen! Sie werden uns nicht auffressen, wir bleiben unversehrt. Darauf dürfen wir vertrauen.

12. November 2013 - bei den Albrechts

mit Jessica, Katja, Kristiina, Stephan und Volker

Eine Geschichte, die wir schon mal hatten. Aber manches liest man ja gerne zweimal. Bevor das Volk Israel überhaupt Könige hatte, wurde es von Richtern geführt. Kein Richter in unserem Sinne, sondern im Sinne eines politischen Anführers, der unmittelbaren Kontakt zu Gott pflegte. Als solch ein Richter wurde auch Gideon berufen, so wie es sich in Richter 6, 11-24 nachlesen lässt.

Bis zu seiner Berufung war Gideon jedoch - genau wie das ganze Volk - sehr verunsichert. Die Midianiter bedrängten und verängstigten das Volk. Gideon war gerade dabei einen Teil der Ernte vor den Midianitern zu verstecken, als der "Engel des Herrn" ihm begegnet uns sagt: Der Herr ist mit dir, du tapferer Held! - Eigentlich an dieser Stelle völlig unpassend, denn Gideon war bis dahin alles andere alt tapfer. Im nachfolgenden Dialog wird klar, dass Gott Gideon als Richter berufen will und Gideon dies eher mit Erstaunen und Unglauben aufnimmt. Offenbar erkennt er die Gestalt auch nicht als Engel und fordert ein Zeichen, um die Autorität zu überprüfen. Das Zeichen bekommt er - ein Feuer verzehrt die Opfergabe. Gideon ist erschüttert und hat nun keine Zweifel mehr.

Was wir lernen können: Gott sieht das Potenzial in uns. Er hält uns keinen Spiegel vor, damit wir erkennen wie schlecht und mutlos wir sind. Sondern er hält uns ein Bild mit dem vor, was aus uns werden kann. Auch wir können mutige Helden für Gott werden. Außerdem können wir sehen, dass es nicht verwerflich ist, von Gott Zeichen und Wunder zu erwarten. Gott geht auf den Wunsch Gideons nach einem Zeichen ein. Gott erweist sich nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten.


29. Oktober 2013 - bei Stephan

mit Jessica, Katja, René, Roman, Stephan und Volker

1. Mose 25,29-34 - eine merkwürdige Geschichte über die Zwillingsbrüder Jakob und Esau, von denen Esau der Erstgeborene ist. Das Erstgeborenenrecht war damals von unschätzbarem Wert und schloss den Anspruch auf das Erbe des gesamten elterlichen Vermögens ein. Weil Esau aber eines Tages hungrig und launisch gestimmt war, übertrug er seinem Bruder Jakob dieses Erstgeborenenrecht, nur um einen Teller eines Gerichtes zu bekommen, das Jakob gerade kochte. Da muss man sich die Frage stellen: Wie kann man so blöd sein!?

Wir stellten uns aber auch die Frage: Wie blöd sind wir denn manchmal? Auch wir suchen oft den schnellen Genuss oder den kurzen Kick, anstatt mit langem Atem nach Gottes Segen zu streben. Im Grunde setzt man mit jeder schnelllebigen, begierigen Sünde sein ewiges Leben aufs Spiel.

Darüber hinaus dachten wir ein wenig über das Leben von Jakob nach. Er war Sohn des Isaak (also Enkel von Abraham) und Vater von 12 Söhnen, die später als Stammväter des Volkes Israel Geschichte machten. Jakob selbst nutzte immer wieder geschickt alle Möglichkeiten aus, um zu seinem Recht, Vermögen und Segen zu kommen. Auch den Erstgeborenen-Segen verschaffte er sich durch eine bemerkenswerte List (1. Mose 27). Obwohl es moralisch grenzwertig ist, so ist es andererseits doch auch vorbildlich, mit welchem Eifer und welcher Klugheit er nach Gottes Segen strebt.


15. Oktober 2013 - bei den Albrechts

mit Jessica, Kristiina, Raphael, René und Volker

Nach einer ziemlich langen Sommerpause gab es endlich ein Wiedersehen. Dabei nahmen wir auch unsere neue Liedermappe in Gebrauch. Ohne Seitenzahlen, aber dafür mit alphabetischer Titel-Sortierung. Und weil es sich zum Singen und Loben irgendwie anbietet, schauten wir uns als Bibeltext dazu den Psalm 100 an. Ein sehr kurzer Psalm unter der Überschrift "Ein Aufruf zum Lobe Gottes". Wir werden aufgefordert, ein Dankopfer zu bringen. Das kann man als aufgesetzte Fröhlichkeit verstehen, man kann es aber auch als Chance sehen.

Insbesondere Vers 4 ist bemerkenswert: "Gehet zu seinen Toren ein mit Danken,  zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen!" - Wahrscheinlich fühlen wir uns oft weit entfernt von Gott und vielleicht auch zu schlecht für den Kontakt mit ihm. Dieser Vers zeigt uns jedoch einen einfach Weg, um Gott näher zu kommen. Lasst und zunächst mit einfachem Dank starten. Konkret dafür, was Gott heute oder auch schon früher in unserem Leben Gutes getan hat. Bildlich gesprochen gehen wir damit durch das erste Tor hindurch. Der nächste Schritt ist das das Loben. Beim Loben geht es nicht um einzelne Taten Gottes, sondern um sein Wesen und seinen Charakter. Damit sind wir im Vorhof - und damit Gott schon ganz nah! Wenn wir nun Bitten haben, liest Gott uns diese sicher schon von den Augen ab.

16. Juli 2013 - bei den Albrechts

mit Jessica, Katja, Kristiina, Raphael, René, Stephan und Volker

Als Jesus von Johannes getauft wurde (Markus 1, 9-13 und Johannes 1, 29-34), geschah etwas Besonderes, was wir uns in diesem Hauskreis sehr genau angeschaut haben. In den beiden Bibeltexten wird es wie folgt beschrieben: "Und alsbald, als Jesus aus dem Wasser stieg, sah er, dass sich der Himmel auftat und der Geist wie eine Taube herabkam auf ihn." bzw. "Und Johannes bezeugte und sprach: Ich sah, dass der Geist herabfuhr wie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm."

Tauben haben zwar in heutiger Zeit in den Großstädten einen etwas zweifelhaften Ruf, wenn wir jedoch zum Beispiel an eine weiße Friedenstaube denken, ist die Taube als Bild für den Geist Gottes eine angenehme Erscheinung.

Der Geist Gottes ist also auf Jesus gelandet. Und er blieb auch immer während auf Jesus. Somit war es Jesus möglich, in aller Vollmacht und Kraft Gottes durchs Leben zu gehen. Wie sieht es mit uns aus? Bieten wir dem Geist Gottes mit unserem Lebensstil sozusagen eine Landefläche? Laden wir den Geist Gottes ein, auf uns zu ruhen?

Ebenso fordert uns dieses Bild auf, sorgsam mit dem Geist Gottes umzugehen. Wenn eine Taube auf uns sitzt, können wir sie leicht verschrecken. Im übertragenen Sinne können wir sie mit unbedachten Worten und mit Sünden verschrecken, so dass sie nicht mehr auf uns ruht und wir unsere Vollmacht, mit der Gott uns ausgerüstet hat, verlieren.

Das Bild der Taube auf uns stärkt das Bewusstsein und den Glauben für die Gegenwart Gottes. Wir sollten uns daran erinnern, wenn wir mit Gott durchs Leben gehen wollen. Passend zum Thema sangen wir das Lied "Resting Place". Hierin hält Gott Ausschau nach Menschen, auf denen seine Gegenwart ruhen kann und durch die er wirken kann.

2. Juli 2013 - bei Katja

mit Jessica, Katja, Raphael, René, Stephan und Volker

Ein knallharter Bibeltext über Segen und Fluch stand auf dem Programm. In 5. Mose 28 wird in den ersten 14 Versen zunächst beschrieben, wie Gott uns segnen wird, wenn wir auf seine Stimme hören und seine Geboten tun. Nachkommen, Wohlstand, Aufstieg, Leiterschaft sind einige Beispiele dafür. Es folgen jedoch 34 Verse, in denen leidvoll beschrieben wird, wie der Fluch für unseren Ungehorsam aussieht. Dann werden uns die Pest verfolgen, Krankheit, Fehlernten, Verfolgung und noch viel mehr.

Bemerkenswert ist vielleicht, dass die Proportionen des Textes sich mit unseren Empfindungen decken. In Anbetracht der vielen Sorgen und Nöte haben wir manchmal auch den Eindruck, dass Leben besteht nur zu einem Drittel aus Segen und zwei Dritteln aus Fluch. Doch kann uns ein solcher Text ermutigen? Oder ist er nicht viel eher beängstigend?

Im Prinzip erfreulich ist es, dass Gott gerecht ist. Wir Menschen dürfen Lohn erwarten, wenn wir auf Gott hören. Und wir müssen Strafe und Fluch für unser Leben fürchten, wenn wir Böses tun. Das Gericht findet nicht allein in Ewigkeit statt, sondern auch schon hier auf Erden. Allerdings kennen wir uns selbst gut genug, um zu erkennen, dass wir mehr Fluch als Segen verdient haben. Müssen wir deshalb Schlimmes für unser Leben befürchten? Gott sein Dank - nein! Denn Jesus nahm den Fluch von uns! Galater 3,13:
Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt«

Das ist zwar kein Freibrief, Gottes Gebote und seinen Plan für unser Leben zu ignorieren. Aber es ist ein Angebot, Schuld, Strafe und Fluch vor Jesus am Kreuz abzulegen, damit wir im vollen Segen leben können.

18. Juni 2013 - bei Stephan

mit Jessica, Katja, René, Stephan und Volker

"Die Streifen des Zebra" hieß der Film, den wir uns bei diesem Treffen angeschaut haben. Der Film beruht auf einer wahren Lebensgeschichte und erzählt das Schicksal von Michael, des Sohnes einer christlichen Mutter im Süden des Sudans. Als kleines Kind wird er in die Hauptstadt Khartum verschleppt, um als Sklave verkauft zu werden. Ein moslemisches Ehepaar kauft ihn und nimmt ihn wie einen eigenen Sohn an. Es wird dabei jedoch von ihm erwartet, ein guter Moslem zu werden. Doch Michael fühlt sich vom Islam abgestoßen und vom Christentum angezogen. Schließlich entflieht er seinem aufgezwungenen Zuhause und kehrt in seine Heimat im Süden zurück, wo er den Menschen das Evangelium bringen will. Zwar gibt es dabei Erfolge, aber es geschehen andererseits auch schlimme Rückschläge wie die blutigen Angriffe auf Gottesdienste mit vielen Todesopfern.

Die ziemlich skurrile Synchronisation des Filmes brachte uns eher zum Schmunzeln als zum Nachdenken. Das wird der Ernsthaftigkeit der Organisation Open Doors, die den Film produzieren ließ, leider nicht ganz gerecht. Open Doors engagiert sich für verfolgte Christen in aller Welt. Dass Christen verfolgt und unterdrückt werden, ist global gesehen eher die Regel als die Ausnahme. Wir können dankbar sein, unseren Glauben in Deutschland frei ausleben und weitergeben zu können. Der Mut und die Opferbereitschaft der Christen in Ländern mit Verfolgung ist beeindruckend und hinterfragt uns, wie ernst wir es mit unserem Glauben nehmen. Auch wenn wir nicht verfolgt werden, können wir uns mit Mut und Opferbereitschaft für Gottes Reich einsetzen. Vermeiden wir dieses, weil wir Nachteile oder sogar einfach nur schiefe Blicke fürchten?

4. Juni 2013 - bei Stephan

mit Jessica, Katja, Raphael, René und Stephan

Wenn Volker auf Reisen ist (Vortrag in Tallinn!), ist das für den Hauskreis immer eine gute Gelegenheit, mal über Dinge zu sprechen, für die sonst keine Zeit bleibt. So konnte Stephan heute über seine Barcelona-Reise und seine Erlebnisse rund um die Sagrada Familia berichten.

7. Mai 2013 - bei Katja

mit Jessica, Katja, Raphael, René, Stephan und Volker

Heute stand der Liedtext von Ich bin bei dir auf dem Programm. Doch wenn es heißt "Ich hab alles in der Hand, kenn dein Leben ganz genau, ich weiß um alles, was du brauchst", dann fällt manch einem das Singen nicht leicht. Wir berichteten uns einander von dem Frust der scheinbar unerhörten Gebete, bei denen wir seit Monaten oder Jahren auf eine Antwort warten und im Leben nicht weiterkommen. Es gibt sie zwar immer wieder, diese kleinen Lichtblicke, mit denen Gott uns zeigt, dass er da ist und lebt. Aber bei allen diesen vermeintlich kleinen Zeichen sehnen wir uns oft danach, dass Gott uns auch endlich mal bei unseren großen Problemen hilft.

"Hab keine Angst, wenn du nachts nicht mehr schlafen kann": Auch das kennen wir. Nachts im Bett liegen und die Gedanken drehen sich um unsere Sorgen. Obwohl wir die Sorgen nicht auf Knopfdruck abstellen können, so ist es doch sehr wohltuend von Gott zu hören, dass wir keine Angst haben brauchen. Wäre nicht doch tief in uns die Gewissheit, dass Gott uns hilft, könnten wir womöglich überhaupt nicht mehr schlafen.

"O welch ein Tag, wenn wir uns gegenüberstehn": Es ist merkwürdig über den Tag unseres Sterbens zu singen "O welch ein Tag". Aber wir dürfen diesem Tag mit Freude entgegensehen. Unsere Ängste, Sorgen, Fragen, auch unser Versagen wird Gott dann endgültig von uns nehmen.

Matthäus 28,20 - der letzte Vers im Matthäus-Evangelium - fasst den Inhalt des Liedes zusammen: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

23. April 2013 - bei den Albrechts

mit Jessica, Katja, Kristiina, Raphael, René und Volker

Apostelgeschichte 27, 13-44 berichtet uns (ziemlich ausführlich) darüber, wie Paulus als Gefangener mit dem Schiff nach Rom gebracht werden soll. Jedoch gerät das Gefangenenschiff in einen schweren Sturm und in höchste Seenot. In dieser schweren Situation erscheint dem Paulus ein Engel, der ihm zusichert, dass sowohl er die Seenot überlebt als auch alle, die mit ihm auf dem Schiff unterwegs sind. So wie es der Engel angekündigt hatte, trat die Rettung dann auch ein.

Was bedeutet das für uns? Die Geschichte zeigt, wie wichtig Gottes Wort sein kann. Hätte Paulus das Wort des Engels nicht gehabt, so wäre die Situation für ihn beängstigend und hoffnungslos. Aber auf das Wort kann sich Paulus verlassen und neuen Lebensmut daraus schöpfen. Heute haben wir nicht nur einzelne Wörter von Engeln, die uns Mut geben können, sondern die komplette Bibel!

Wenn wir das Schiff, auf dem Paulus unterwegs ist, im übertragenen Sinne sehen, kommt noch ein wichtiger Aspekt hinzu. Mit wem sind wir im Leben unterwegs? Insbesondere mit unserer Familie. Die Anregung, dass wir uns mit diesem Bibeltext beschäftigen, kommt aus dem Buch "Begegnungen mit Engeln". Den Autor bewegt unter anderem die Sorge, ob auch seine Angehörigen von Gott errettet werden. Daraufhin erscheint ihm ein Engel und weist ihn auf diesen Bibeltext hin. Wir sollten für unsere Familien beten, Gott diese Bibelstelle vorhalten und darauf vertrauen, dass Gott unsere Angehörigen zu sich führt.

Seid unverzagt; denn keiner von euch wird umkommen, nur das Schiff. Denn diese Nacht trat zu mir der Engel des Gottes, dem ich gehöre und dem ich diene, und sprach: Fürchte dich nicht, Paulus, du musst vor den Kaiser gestellt werden; und siehe, Gott hat dir geschenkt alle, die mit dir fahren. Darum, liebe Männer, seid unverzagt; denn ich glaube Gott, es wird so geschehen, wie mir gesagt ist. (Apostelgeschichte 27, 22-25)

9. April 2013 - bei René und Jessica

mit Jessica, Katja, Raphael, René und Stephan

Ausnahmsweise war dies ein Hauskreis ohne Bibeltext, dafür aber mit viel persönlichem Austausch über unser Leben.